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bin so ratlos

Kategorie: Frauenheilkunde » Expertenrat Wechseljahre | Expertenfrage

29.05.2007 | 09:46 Uhr

Sehr geehrter Hr. Dr. Dossler,

ich bin so froh, dieses Forum gefunden zu haben, und dann sogar noch die Aussicht auf eine Experten- Antwort zu bekommen , macht mich sehr dankbar.
Kurz zu meinem Problem.
Ich bin 65 Jahre alt, sportlich und aktiv und fahre noch täglich 40 km mit dem Fahrrad.
Ich hatte schon vor 12 Jahren SEHR massive Wechselj. Beschwerden und klebe seit dieser Zeit ein 50 µg Estramon Pflaster, was mir außerordentlich gut bekommt.
Vor 4 Jahren bekam ich eine Schilddrüsen Unterfunktion ( ich habe kein Hashimoto) und substituiere 137,50 µg L-Thyroxin.
Ich konnte aber leider bis jetzt noch immer nicht meine Wohlfühldosis finden, auch sind meine Werte Schwankungen unterworfen.
Meine freien Werte z.B. fT3 liegen bei ca. 33% der fT4 Wert bei ca. 42 %
Mein TSH Wert war durch die Einnahme von zusätzlich 10 µg T3 supprimiert. Aber seit ca. 1 Woche habe ich die Zugabe von T3 auf 2,5 µg reduziert.
Im Januar 2007 schlich ich mein Anti-Depressiva-das Remergil aus.
Ich nahm 5 Jahre lang 3 Tropfen Remergil, das entspricht einer Menge von 4,5µg.
Nach dem Ausschleichen hatte ich die ersten 10 Tage hatte
Schwindel und diffuse Empfindungen (vermutl. Entzugeserscheinungen)
Danach ging es mir 6 Wochen lang relativ gut.
Doch nach 6 Wochen begann mein Problem,ein permanenter Schwankschwindel mit ständigem Kopfweh.
Ich ließ alles kontrollieren. Es wurde eine Kernspint gemacht, eine Doppler U.S. Ebenso war ich war beim Ohrenanrzt, beim Orthopäden, und beim Augenarzt, doch alles war ohne Befund.
Ich zog nun an meinen Östrogen- und Schilddrüsen-Hormon-Schrauben.
Jedesmal wenn ich mein Schilddrüsenhormon etwas veränderte, besserten sich der Schwindel und das Kopfweh, aber nach 2-3 Tagen traten wieder die gleichen Symptome auf.
In meiner Verzweiflung erhöhte ich mein Estramon-Pflaster um 25 µg, und klebe somit nun 75µg . Diese Erhöhung half mir tatsächlich etwas , und Schwindel und Kopfweh wurden etwas weniger.
Ich habe auch durch die 25µg Erhöhung meines Pflasters keinerlei Brustspannen oder dgl. Ich vertrage es sehr gut!

Als Laie glaube ich nun, dass diese Schwindel-Kopfschmerzen von einem Hormonmangel herrührten!?
Ist es aber auch möglich, dass das Ausschleichen meines Remergils in meinem Gehirn einen Stoffwechsel-Mangel zurfolge hatte, also eventl. die nötigen Endorphine durch das Weglassen des Remergils so gekommen ist??
Meine große Angst ist nun , dass ich es einfach nicht schaffe, mein Pflaster wieder auf 50µg (wie die ganzen Jahre) zu reduzieren, denn ich reagiere äußerst sensibel auf alles , was der Körper an Hormonen nicht bekommt, und meine Psyche reagiert dann sehr schnell instabil.
Ich bekomme dann Angstzustände, und meine Psyche spielt verrückt.
Ich muss dazu dazu sagen, dass mein Uterus im Jahr 2004 entfernt wurde, und regelmäßig zur Krebsvorsorge gehe, und bisher keinerlei Krebs-Probleme habe.
Meine Mutter benötigte sogar bis zu ihrem Tod mit 90 Jahren Östrogen-Tabletten!!
Könnte es sein, dass meine Kopfweh-Schwindel Probleme immer noch Entzugserscheinungen meines, vor 3 Monaten nicht mehr eingenommenen Remergils sind?

Sehr geehrter Hr. Dr. Dossler, bitte entschuldigen Sie, wenn mein Text so lang geworden ist, aber ich bin recht verzweifelt, weil ich so unsicher mit meinem Hormonpflaster geworden bin, es aber brauche, widerrum aber immer wieder höre, dass man eine Hormontherapie nur kurze Zeit, und mit einer möglichst niedrigen Dosierung anwenden soll!
Mein Östradiol-Test vor 3 Wochen ergab, dass meine Wert bei 31 liegen.
Die Endokrinologin meinte , dieser Wert sei für eine Postmenopause etwas erhöht?!
Wie kann ich das verstehen?
Heißt das, dass ich eine Östrogendominanz habe, oder dass mein Östradiol erhöht ist, weil ich ein Estraderm Pflaster klebe?
Oder heißt das, dass ich noch voll im Klimakterium bin?
Mein Östradiolwert im Jahr 2004 betrug 38
Leider habe ich keine Ahnung, was dies alles zu bedeuten hat.

Hinzu kommt noch, dass ich seit 40 Jahren eine Innenohrdurchblutungsstörung habe (genetisch, Großväterlicherseits) die progredient verlief und ich nur noch 5 % Hörreste besitze.
Ebenso leide ich unter sehr starkem Tinnitus beidseitig Also alles Lebensqualitätsminderungen.

Ich danke Ihnen ganz ganz herzlich fürs Lesen, und freue mich so sehr auf Ihre Antwort.
Ganz freundlichen Gruß
Sigrid

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29.05.2007, 09:57 Uhr
Antwort

Lieber Hr. Dr. Dossler,
so sorry, da ich Neuling in diesem Forum bin, möchte ich mich nur korrigieren, und Ihnen mitteilen, dass Sie mir Ihre Antwort nicht per Mail zu senden brauche, sondern ins Forum stellen können.
Lieben Gruß
Siggi

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29.05.2007, 12:20 Uhr
Antwort

Hallo Sigrid,
ich hatte Ihren sehr, sehr langen Brief bereits beantwortet, offensichtlich ist die Überlänge aber der Grund, dass meine Antwort unter Abgabe einer Server-Fehlermeldung nicht weitergeleitet wurde und verloren gegangen ist.
Schade, ich habe ebenfalls sehr ausführlich geantwortet und ärgere mich sehr über diesen Fehler im System.
Es ist schwer, die gleichen Gedanken nochmal zu finden.

Auch ich empfehle immer wieder, die Hormonersatztherapie irgendwann zu beenden, habe aber in meiner Praxis ebenfalls viele, viele Patientinnen gehabt, die bis ins höchste Alter Hormone weitergenommen haben, weil das Absetzen zu deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität geführt haben. Also ? ein Zeitlimit ist sehr individuell zusehen.
Ich war, bin und bleibe aber ein Gegner jeglicher *Rumbastelei mit Hormonen in Eigenregie*, das gilt für Östrogene genauso wie für die Schilddrüsenmedikamente.
Wahrscheinlich befinden Sie sich tatsächlich in einer Östrogendominanz. Das wird aber solange so sein, so lange Sie kein Progesteron zusätzlich anwenden ? und das könnte der entscheidene Versuchsansatz für Sie sein: entweder PROGESTERON-Creme oder das Östrogen-Gestagen Kombipflaster ESTRAGEST.
Für Ihre Endorphine tun Sie ja bereits genug durch Ihre Radfahrerei! Toll!
Sie nehmen REMERGIL ein, ein Medikament gegen Major Depressionen. Dieses Medikament ist sehr stark und hat ein großes Nebenwirkungspotential, weswegen es normalerweise nur vom Psychiater aufgrund klarer Diagnostik verordnet wird. Eine der Hauptnebenwirkungen können Durchblutungsstörungen des Kopfes sein durch zu niedrigen Blutdruck (manchmal wirklich nur im Kopf). Da diese Nebenwirkungen gar nicht unbedingt dosisabhängig sind und mit zunehmendem Alter häufiger auftreten, sollten Sie
unbedingt mit Ihrem Nervenarzt über diese Therapie noch mal reden.
Auf keinen Fall aber mit diesem Medikament selber rumexperimentieren.
Alle Psychopharmaka haben altersunabhängig ausgeprägte Effekte auf die Hormonstimulation im Zwischenhirn und in der Hypophyse. Diese Effekte müssen aber gegen die Notwendigeit der Behandlung abgewogen werden und sind vergleichsweise sehr gering zu dem positiven Effekt auf eine schwere Depression.
Leider habe ich meinen Zweitbrief nicht so hingekriegt wie den ersten, vielleicht taucht der Erstbrief ja doch irgendwo aus dem Dunkel des Internet-Alls wieder auf.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
TomDoc

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29.05.2007, 17:07 Uhr
Antwort

Lieber Herr Dr. Dossler,

oh, wie gut kann ich Ihren Ärger , ob des verlorengegangenen Briefes nachvollziehen,
denn just im Moment ging es mir mit meinem Brief an Sie ebenso?.mein Brief kam nie bei Ihnen an?daher noch einmal!
Nun möchte ich mich ganz , ganz herzlich für all Ihre Mühe und Ihre Antwort bedanken.

Heute ist ein sehr schlimmer Tag für mich. Ich habe Herzrasen, mein Blutdruck ist plötzlich ganz hoch (was normalerweise nicht der Fall ist) und ich denke, dass es eventl. an meiner Hormonentgleisung liegt? Hinzu kommen dann automatisch Angst- Panik-Gefühle.

Nein, ich nehme seit Ende Januar 2007 KEIN Remergil mehr ein.
Ich habe es bis zum Januar 2007 5 Jahre lang eingenommen (4,5 µg)
Es wurde mir 2002 in der Klinik verordnet ,die ich freiwillig für einige Wochen besuchte, wegen einer ,noch nicht erkannte Unterfunktion der Schilddrüse, die Angst und Panik in mir auslöste, und ich nicht mehr wusste was da mit mir vorgeht, weil ich derlei nie hatte!
Doch nach einer L-Thyroxin Substitution verschwanden diese schlimmen Symptome.

Als ich im Jan 2007 das Remergil ( 4,5µg) ausschlich, hatte ich die ersten 14 Tage diffusen Schwindel und leichte Angstgefühle, welche jedoch nach 14 Tagen verschwanden.
Anfang März 2007 kamen diese argen Symptome plötzlich wieder zurück ,verbunden mit Schwindel-und Kopfwehgefühlen, die bis zum heutigen Tag fast permanent geblieben sind.
Können dies alles noch Entzugserscheinungen des Remergils sein ??

Ich wusste nicht, dass Remergil solch fatale Nebenwirkungen haben kann. Ich merkte allerdings während der 5 jährigen Einnahme nichts dergleichen.

Sie schlagen mir vor, zusätzliches Progesteron,in Form einer Creme zu nehmen.
Ich dachte immer, das sei bei mir nicht mehr erforderlich, weil ich vor 4 Jahren den Uterus entfernt bekam!
Ich werde mich um die Progesteroncreme bemühen.
Ja, ich muss Ihnen Recht geben, ein eigenmächtiges Experimentieren kann ein Schuss nach hinten sein? ich werde es auch nicht mehr tun!
Ich bin allerdings nicht in nervenärztlicher Behandlung. Meine Remergil-Tropfen hat mir weiterhin immer meine H.Ä. verschrieben.

Nun meine Frage und Bitte:
WAS kann ICH tun??
Mein Hormonpflaster wieder auf 50 µg zurückfahren? (ich habe erst vor 3 Wochen von 50 auf 75 erhöht)
Gibt es beim Zurückfahren des Pflasters wieder erneute Probleme?
Ferner, zusätzliches Eincremen von Progesteron!
Könnten Sie sich vorstellen, dass meine, seit ca. 3 Monat anhaltenden Schwindel-Kopfweh-Symptome ,immer noch Entzugserscheinungen meines Remergils, das ich im Jan 2007 absetzte, sein könnte?
Gehen diese Entzugserscheinungen (vorausgesetzt, es sind welche) im Laufe der Zeit wieder weg?
Glauben Sie, dass ich einfach nur noch Geduld brauche, bis sich mein Körper wieder regenerieren kann?

Ach, so sorry, ich bin halt im Moment recht verzweifelt, weil ich mich so hilflos mit all diesen Symptomen fühle, denn es gibt für mich im Moment keinerlei seelischen Grund so am Rädchen zu drehen?. das können also doch nur hormonell bedingte Symptome sein!?
WAS kann ich persönlich noch tun, dass es mir bald wieder besser geht?

Ihnen möchte ich nun nochmals ganz herzlich danken, für Ihre Bemühungen und ich wäre Ihnen sehr froh, wenn ich noch einmal von Ihnen lesen dürfte.

Mit einem herzlichen Gruß
Ihre Sigrid

PS. diesemal war ich klüger, und habe diesen,meinen Text, zunächst erst mal in mein Word ?Programm geschrieben, dann kopiert und in das Forumsfeld eingefügt!

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29.05.2007, 17:40 Uhr
Antwort

Hallo Sigrid,
mit Word mache ich es jetzt ganz genauso wie Sie. habe mich heute bereits zweimal über ein *schwarzes Loch* im Internet geärgert, indem meine Briefe verschwinden.
Es ist bei REMERGIL bekannt, dass es altersabhängig zu sein scheint, wie stark Probleme sind, die mit dem Absetzen auftreten.
Ob dies bei Ihnen der Fall ist, weiß ich nicht; aber es wäre ein sehr hilfreicher Ansatz, der Sie von dem Grübeln und der Suche nach Ursachen abbringen könnte.
Meine Idee, Ihnen ein Progesteron zu empfehlen, ist die logische Konsequenz daraus, dass sie nie eine HET mit Progesteron oder Progeseteronersatz bekommen haben.
Östrogene sind nicht das Alleinseeligmachende der HET!
Wenn Sie ein wenig Zeit haben, dann blättern sie doch mal mithilfe der *Suchen*-Funktion einige Briefe zum Thema Progesteron-Creme durch.
Die so zahlreichen Äußerungen dazu haben mich heute von dieser Methode überzeugt. Vor zwei Jahren war ich aufgrund sehr geringer Selbsterfahrung mit dieser Methode in meiner Praxis noch sehr skeptisch.
Das Wunderbare an diesem Forum ist ja, dass wir so eine Art Arbeitsgemeinschaft geworden sind an der sich alle beteiligen. Man merkt das an der Selbstverständlichkeit, mit der hier Tipps und Tricks das Lager wechseln. In einer Selbsthilfegruppe gilt das Prinzip der 3 Musketiere:*Alle für einen, einer für alle!*
Wegen Ihrer dauerkopfschmerzen würde ich das Östrogen tatsächlich reduzieren, auch wenn sie erst vor 3 Wochen erhöht haben: ein Östrogenmangel, der zu Kopfschmerzen führt, wäre unter der Erhöhung um 50% innerhalb von 3 Wochen mit Sicherheit weg.
Noch eine Frage: Sie haben die Schilddrüsen Therapie abgesetzt, richtig? Wurde denn überhaupt nochmal die Schilddrüsenfunktion überprüft in letzter Zeit?
mit freundlichen Grüßen
Ihr
TomDoc

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29.05.2007, 18:38 Uhr
Antwort

Hallo Sigrid,
mein persönlicher Hinweis im Treffpunkt war ja mal gar nicht so schlecht und es gibt dort einige, die Dir gerne beim Bezug (Arztrezept/rezeptur) und bei der Dosierung behilflich sein können und werden. Ich habe die Erfahrung ja selber vor einem Jahr machen dürfen.

Wenn man längere Zeit untätig bei LL angemeldet ist, so wird man nach einer gewissen Zeit vor die Tür gesetzt und muss sich auch wieder neu anmelden. Deshalb sind dann auch die Texte beim Versenden nicht mehr vorhanden...
Das Abspeichern in Word ist in solch einem längeren Fall vorzuziehen oder auch einfach nur mit der re. Maustaste alles markieren und dann noch einmal auf kopieren gehen, bevor man Es absendet...denn dann ist es immer noch gespeichert.

Liebe Grüße
Doro

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29.05.2007, 18:47 Uhr
Antwort

Hallo lieber Herr Dr. Dossler,

ach was für eine Freude, soo viel menschliches und fachliches feedback von Ihnen zu erhalten? und dann noch so wunderbar schnell?
Meinen allerherzlichsten Dank, Ihre Antworten machen mir wirklich wieder ein wenig Mut!
Prima, dass Sie nun die gleiche ?word? Methode anwenden?denn es ist so frustrierend, wenn spontanes Gedankengut, das nie mehr im gleichen Stil wiederholt werden kann, plötzlich perdu ist?.

Jaaa, seit ca. einer Stunde bin ich am Lesen all Ihrer Patienten-Antworten, und kann wirklich erkennen, dass ich nicht alleinige Exotin mit all meinen Ängsten, Schwindel und Kopfwehsymptomen bin.
All diese Berichte-und Antworten lenken von der eigenen, schweren Phase ab, und führen zu einer Verbundenheit und Solidarität ?
.
Für mich sehr aufbauend - sind Ihre Gedanken- dass es eventl. doch eine Art Entzugserscheinung des Remergils sein könnte. Damit machen Sie mir Hoffnung, dass vielleicht alles nur noch eine Frage der Zeit und der Geduld ist! ?DANKE!
Denn, erstaunlich bei mir ist, dass ich all die Jahre mit solch einer minimalen Dosis Remergil auskam, derweil Andere erst bei 15 µ anfangen?
Und da ich ein Hypersensibelchen in Punkto Medikamente ?und auch keine ?Junge? mehr bin, könnte Ihre Version ?altersabhängiges Absetzen? eventl. hinkommen. Oh, wie sehr wünschte ich mir, es wäre so?

Schilddrüsen-Substitution:
NEIN, ich habe mein L-Thyroxin nicht abgesetzt, oh je, das würde ich niemals tun.
Ich bekam nur vor ca. 2 Jahren anstelle meines Monopräparates, dem L-Thyroxin, (auf meinen Wunsch hin ) ein Kombi Präp. das Prothyrid. Es enthält 100 T4 und 10 T3.
Da ich jedoch in diesen 2 Jahren einfach keine Wohlfühldosis erreichen konnte, wechselte ich nun - auf Anraten meiner Endokrinologin vor 2 Wochen -wieder auf das Mono-Präparat L-Thyroxin, da es offensichtlich leichter ist, einen Wohlfühlwert mit nur einem Monopräp. zu erreichen
D.h. ich mache also seit ca. 2 Wochen noch eine zusätzlich veränderte Hormon- Schilddrüsen-Substitution -durch.
D.h., seit ca. 2 Wochen nehme ich kein T3 mehr dazu , sondern nur noch 137 µg L-Thyroxin .
Ja, die Schilddrüsenfunktion wurde vor ca. 6 Wochen in der Uni Klinik untersucht. Keine Anti.Körper, kein Hashi, aber eine Gewebeschrumpfung von 1 mm.

Lieber Dr. Dossler,
bitte drücken Sie mir die Daumen, dass ich mich vielleicht bald wieder auf dem aufkrabbelnden Ast befinde? ach?Leben kann manchmal sehr schwer sein?.

Nochmals, herzlichsten Dank,
und lieben Gruß
Ihre Sigrid

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29.05.2007, 20:46 Uhr
Antwort

Liebe Sigrid,
danke für Ihren sehr innigen und ehrlichen Brief.
Was heute schwer ist, ist garantiert morgen leicht.
Alle Türen, die sich vor Ihnen befinden, kann ich Ihnen zeigen, aber durchgehen müssen, können und wollen sie ganz allein.
Ich würde mich freuen, wennsie sich in ein paar Wochen noch mal melden (natürlich wenn Fragen sind, jederzeit!)
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
TomDoc

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30.05.2007, 08:14 Uhr
Antwort

Lieber Herr Dr. Dossler,

haben Sie ganz besonderen, lieben Dank für Ihre wunderbare Schützenhilfe.
Ich glaube , durch Ihr Wissen und Ihre Bereitschaft, mir zu helfen, haben Sie eine Lawine losgetreten....denn, ich habe nun im Internet sehr viel recherchiert, bezüglich REMERGIL und Absetzphänemen, und es ist nicht zu fassen, WIE goldrichtig Sie mit Ihrer Aussage, ob eines Entzuges, durch Remrgil, liegen.
Endlich habe ich einen hilfreichen Ansatz, an dem ich weiter arbeiten kann.
Ebenso besorge ich mir heute die Progesteron-Creme.
Ja, Leben könnte wieder schön werden..... Dank Ihrer großen Hilfe.

Sehr gerne melde ich mich wieder in einigen Wochen, wenn es mir (hoffentlich) dann besser geht.

Ihnen von Herzen einen wunderschönen Gruß aus dem Süddeutschen Raum
Ihre dankbare
Sigrid

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30.05.2007, 12:57 Uhr
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Hallo Sigrid,
auch ich würde mich freuen, in ein paar Wochen Positives von Ihnen zu hören.
Alles Gute
Ihr
TomDoc

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