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Mirena ja oder nein

Kategorie: Frauenheilkunde » Expertenrat Wechseljahre | Expertenfrage

06.01.2008 | 03:13 Uhr

Ich hatte bis vor 6 Monaten die Valette genommen und dadurch massive Beschwerden wie Scheidentrockenheit, Hitzewallungen, Haarausfall, Panikattacken, Herzklopfen und sehr of masive Unruhezustände. Nach Absetzen der Pille hatte ich dann fast 3 Monate keine Monatsblutungen und dann hatte ich eine mehr oder wwenig intensive 3 Wochen Langen Monatsblutung. Dann nach ca. 2 Wochen setzte eine neue Monatsblutung ein, die 2 Tage fast so stark war, dass ich gedacht hatte, ich hätte einen Blutsturz. Nach 7 Tagen war diese zu Ende. Nun habe ich nach 3 Wochen ab Begin n der letzten Blutung wieder meine Periode bekommen. Die Woche zuvor mit sehr starken Rückenschmerzen und Dauerfrieren, aber Nachts Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen (immer so zwischen 3 und 5 Uhr nachts). War seit dem schon mehrmals bei der Frauenärztin. Ausser das sie sagt, dass ich Myome hätte und eine vergrößerte Gebährmutter, vermutet sie nur, dass ich in die Wechseljahre gekommen und rät mir, damit die Blutungen dann geringer werden, die Mirena einzusetzen. Es wäre ja auch von Vorteil, dass man dann nicht schwanger werden kann (z.Z. verhüte ich nur mit Kondomen). Habe von einer anderen Ärztin nach Absetzen der Valette einen Hormonstatus mit Urin und Spucke gemacht. Da kam heraus, dass ich einen massiven Gelbkörperhormonmangel habe und auch die Nebennierenhormone sehr gering sind (d.h. hauptsächlich hier das Enorphin). Zudem habe ich noch eine latende Schilddrüsenunterfunktion und nehme hierfür das Thyroxin 75 jeden Tag ein. Hashimoto ist ausgeschlossen worden. Ich bin total unzufrieden, dass ich jetzt eine immer so dermaßen starke Monatsblutung bekommen, die mich auch sehr stark in meinem Beruf einschränkt (kann hier einfach gar nicht zur Arbeit an den Tagen und arbeite dann nur von zu Hause), was aber auch nciht immer möglich ist. Man traut sich halt dadaurch fast 3 Tage gar nicht vor die Tür, noch nicht mal zum Einkaufen. Wie gesagt meine Frauenärztin schwört hier auf die Mirena, aber ich stehe dem immer noch sehr misstrauisch entgegen. Hatte auch vor der Valette schin mal die Cerazette eingenommen und fühlte mich da auch schon wie in den Wechseljahren. Ich bin jetzt 45 Jahre und habe einen älteren Sohn. Da ich gerne auch noch vereisen möchte, brauche ich etwas, dass bei mir die Monatsblutungen normalisiert.

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20.07.2008, 03:08 Uhr
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Hallo TomDoc,
die Gebärmutter ist ca. 9-10 cm groß. Ich habe immer noch sehr starke Blutungen, aber nicht mehr diese Dauerblutungen. Aber die Myome sind halt da. Meine FÄ hat mir deshalb zu einer Hysterektomie geraten. ICh werde diese auch in Kürze durchführen lassen. Habe schon einen Termin. Es gibt aber hier 2 Möglichkeiten, 1. mit Entfernung des Gebärmutterhalses oder ohne. Bisher hatte ich diesbezüglich noch keine Auffälligkeiten. Auch bei der Hysteroskopie und Ausschabung wurde das Gewebe untersucht und zeigte keine Auffälligkeiten. Ich war jetzt in der Klinik zu einer Vorbesprechung für die OP und es wurde mir offen gelassen, für welche Möglichkeit ich mich entscheide. Angeblich soll die laparoskopische suprazervikale Hysterektomie ja die bessere sein. Ich wollte auch darüber noch mal mit meiner FÄ nä. Woche sprechen, welche Methode sie mir empfehlen würde.

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20.07.2008, 11:05 Uhr
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Hallo HE45,
die LASH-Technik, bei der die Gebärmutter über eine Bauchspiegelung entfernt wird und der Muttermund erhalten bleibt (Voraussetzung ist, dass der Muttermund ganz gesund ist und der Abstrich in Ordnung ist!), setzt sich weltweit durch.
Es ist ein minimalinvasiver Eingriff, obwohl dabei die Gebärmutter entfernt wird, und die Patienten sind nach ein paar Tagen bereits wieder zuhause.
Der große Vorteil soll der sein, dass die Nervenversorgung des Beckenbodens erhalten bleibt und postoperativ weniger Gefühls- und Senkungsbeschwerden auftreten.
Mit freundlichen Grüßen
ihr
TomDoc

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