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Angst vor schwangerschaft

Kategorie: Frauenheilkunde » Expertenrat Schwangerschaft | Expertenfrage

01.10.2019 | 11:09 Uhr

Hallo liebes Team.  Ich weiß ich hab hier schon  mal das gleiche gerschieben . Aber ich bin so verzweifelt. 

Ich bin 31 Jahre alt. Mein Sohn ist 12 Jahre alt. Ich habe ihn damals per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. 

Ich wünsche mir ohne ende ein zweites Baby.  Mich belastet das psychisch so sehr . 

Mein Problem ist aber dass es mir seit 11 Jahren nicht gut geht . Ich habe einen dauerhaften schwank-/benommenheitsschwindel. 24 Stunden jeden tag. Bei Anstrengung wirds stärker. 

Ich habe soviel auf die Jahre untersuchen lassen.  Ich bin körperlich Kern gesund laut Ärzten.  Ich hab aber Angst dass ich die geburt nicht überstehen werde mit der Benommenheit ode dass sie bei der Geburt überhand nimmt. 

Mich macht der starke kinderwunsch psychisch so fertIG.  Ich kann bald nicht mehr. 

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Experte-Warm
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01.10.2019, 14:57 Uhr
Antwort von Experte-Warm

Hallo, etwa 13% aller Schwangeren leiden an einer Schwangerschafts- (Toko-) phobie. Das  ist keine psychische Erkrankung, sondern einen spezifische Angstsituation vor oder auch während der SS. Sie haben mit Ihrem Kaiserschnitt eine traumatische Geburt erlebt. Daher könnte eine Geburtsangst resultieren.Sie sind aber körperlich gesund  und  verfügen auch über  SS- und Geburtserfahrung. Das ist ein Vorteil. Nun kommt es bei der Entscheidung zum Kaiserschnitt immer auf die Indikation an. Und daraus folgert, dass das verbreitete Postulat einmal Kaiserschnitt immer Kaiserschnitt einer Prüfung nicht standhält. Nach Kaiserschnitten sind  normale Geburten  durchaus gängig, wie auch wieder ein Kaiserschnitt  gemacht werden könnte, wenn Sie es wünschen. Manchmal hiflt auch eine psychotherapeutische Beratung weiter.

Liebe Grüße PD Dr.Warm

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01.10.2019, 15:39 Uhr
Antwort

Vielen Dank für Ihre Antwort,  aber ich denke Sie verstehen nicht ganz was ich meine. Ich meine dass ich angst habe die geburt nicht zu überleben, da ich seit 11 Jahren 24 Stunden täglich an einem benommenheitsschwindel leide. Ich bin körperlich komplett untersucht worden und kein Arzt konnte was finden. Man weiß nicht woher es kommt. Außer das alle denken es sei psychisch bedingt. 

Ich möchte so gern ein zweites Kind.  Es macht mich so traurig. 

Was ist, wenn ich keine kraft für sie Geburt aufbringen aufgrund der Benommenheit ständig täglich?  Ich weiß nicht was ich tun soll.  Wenn ich verzichte, bereue ich es evtl irgendwann.  Wenn ich es wage, weiß ich nicht ob ich das ganze überleben werde aufgrund meiner symptome

Experte-Warm
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01.10.2019, 19:05 Uhr
Antwort von Experte-Warm

Hallo, wir haben schon richtig verstanden. Entscheidend ist die Einbeziehung des potentiellen Kindsvaters in die Frage Kinderwunsch ja  oder nein. Wenn ja, könnte man bis zur Bestätigung einer SS eine psychiatrisch geführte antidepressive Therapie beginnen  und später neu entscheiden.

Liebe Grüße PD Dr.Warm 

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