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Ablation

Kategorie: Herz-Kreislauf » Expertenrat Herz- und Kreislaufbeschwerden | Expertenfrage

24.02.2025 | 14:59 Uhr

Ich war im Nov. 23 zu einer Elektrokardioversion, welche bis April 24 anhielt, anschließend zu einer Ablation. Aber im Nov. 24 traten ähnliche Herzbeschwerden wieder auf. Nun möchte man die E-Version oder Ablation wiederholen. Ich stehe dem ablehnend gegenüber, denn ich habe das Gefühl, dass die Herzpropbleme nicht die Ursache sondern eine Folge sind.

Beschwerden: Bei voller körperlicher Kraft Kurzatmigkeit und nach ca. 10 Minuten normalem, langsamen Gehen starke Beeinträchtigung als hätte ich einen hohen Berg bestiegen, auch Muskelbeschwerden in den Beinen. 

Zeitweise fällt der Blutdruck ab mit entspr. Beschwerden, heute morgen 84-37 / Puls 71.

Meine linke Herzkammer ist geschwächt

Medikamente: Thyronajod, Valsacor-comp, Methoprolol, Eliquis, Dekriistol, Jardiance,Calcium (wegen  Spinalkanalstenose)

Sollte ich eine Diagnostik verlangegn und was sollte untersucht werden.

Ich bedanke mich

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Freudiger

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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17.03.2025, 13:25 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo,

Verzeihen Sie bitte unsere so späte Antwort.
Es ist absolut nachvollziehbar, dass Sie Ihre Beschwerden als sehr belastend empfinden. Gleichzeitig verstehen wir, dass Sie einem erneuten Eingriff skeptisch gegenüberstehen. Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass wir die Situation aus der Ferne nur eingeschränkt beurteilen können, aber davon ausgehen, dass Ihre Ärzte bereits eine gründliche Untersuchung durchgeführt haben.
Dennoch wäre es sinnvoll, einige zusätzliche Aspekte zu klären. Es ist möglich, dass Ihre Beschwerden durch die bestehenden Rhythmusstörungen verursacht werden. Sollte sich jedoch keine weitere Ursache finden, könnte es durchaus gerechtfertigt sein, einen erneuten Eingriff in Erwägung zu ziehen.
Einige Untersuchungen wurden sicherlich schon durchgeführt, dennoch möchten wir Ihnen eine aus unserer Sicht sinnvolle Übersicht geben. Zu den notwendigen Untersuchungen gehört zunächst eine Echokardiographie zur Beurteilung der Pumpleistung des Herzens. Auch ein Langzeit-EKG, um Rhythmusstörungen längerfristig zu überwachen, ist empfehlenswert. Des Weiteren sollte ein Belastungs-EKG durchgeführt werden, um sowohl die körperliche Belastbarkeit als auch eventuelle versteckte Rhythmusstörungen zu erkennen. Eine 24-Stunden-Blutdruckmessung wäre ebenfalls sinnvoll, um mögliche Blutdruckabfälle im Tagesverlauf festzustellen.
Es ist anzunehmen, dass Ihr Blut bereits auf gängige Parameter wie Elektrolyte, Nieren-, Leber- und Schilddrüsenwerte sowie das Blutbild untersucht wurde. Sollten hierbei Auffälligkeiten auftreten, sollte geprüft werden, ob eine Anpassung Ihrer Medikation notwendig ist.
Eine Doppler-Ultraschalluntersuchung der Beinarterien könnte sinnvoll sein, um etwaige Durchblutungsstörungen auszuschließen. Falls dabei Auffälligkeiten festgestellt werden, könnte eine weitere Untersuchung der Herzkranzgefäße angezeigt sein.
Zudem sollte in Erwägung gezogen werden, ob Ihre Beschwerden möglicherweise muskulären oder neurologischen Ursprungs sind. In diesem Fall könnte es sinnvoll sein, die Werte von Vitamin D und Vitamin B12 zu bestimmen. Sollten Mängel vorliegen, könnte nach Rücksprache mit Ihrem Arzt eine entsprechende Supplementierung in Betracht gezogen werden.
Sollten weitere Fragen aufkommen, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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