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Gesundheitliches Problem oder Beginn der Wechseljahre?

Kategorie: Frauenheilkunde » Expertenrat Brustkrebs | Expertenfrage

16.11.2020 | 05:42 Uhr

Sehr geehrter Expertenrat,

ich hoffe sehr, dass Sie mir helfen können.

Ich bin 43 und habe im September meine letzte Periode gehabt. Seit dem kommt nichts mehr. Ich habe sie immer regelmäßig bekommen (höchstens mal 2-3 Tage Differenz). Ich war bei meiner Frauenärztin. Bei der Ultraschalluntersuchung konnte sie sehen, dass sich der Schleim, der bei den Tagen abfließt, gebildet hat. Sie hat mein Blut nur auf evtl. Entzündungen untersucht, aber nicht meinen Hormonspiegel. In meinem Blut konnte keine Entzündung gefunden werden. Sie meint, dass ich noch 2 Wochen warten soll und wenn dann keine Periode kommt, soll ich wieder zu ihr kommen. Erst dann will sie mir ein Mittel geben, damit die Blutung kommt. Welche Nebenwirkung hat dieses Mittel?

Was könnte bei mir nicht stimmen? Kann ich doch in den Wechseljahren sein? Kann man diese mit Medikamenten hinauszögern? Darf ich solche Medikamente nehmen, wenn in meiner Familie eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht an Brustkrebs zu erkranken?

Diese Ungewissheit macht mich wahnsinnig und meine Frauenärztin ist nicht hilfreich. Leider kann ich im Quartal nicht wechseln.

Ich wäre Ihnen für jede Information dankbar.

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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18.11.2020, 22:39 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo,

das ist eine durchaus berechtigte Frage, die Sie da stellen.
Natürlich liegt der Verdacht nahe, dass es sich um die Wechseljahre handelt. Das ist allerdings nach nur ein oder zwei ausbleibenden Blutungen nicht eindeutig zu beantworten.
Allerdings muss es sich ja auch nicht um die Wechseljahre hendeln. Die Östrogenspiegel sinken mit fortschreitendem Alter, es kann also auch sein, dass es sich einfach einmal um einen Zyklus ohne Blutung gehandelt hat. Insofern ist das Vorgehen der Frauenärztin nachvollziehbar. Ihr Frauenärztin scheint eben wohl auch nicht von den Wechseljahren auszugehen.
Welches Mitte sie letztlich meint, wissen wirr nicht, es stimmt aber, dass die Einnahme von Hormonen einen Einfluss auf Brustkrebs haben kann, wechalb zu prüfen ist, ob Sie wirklich Hormone einnehmen sollten.
Auch wenn Sie mit Ihrer Frauenärztin derzeit nicht zurechtkommen, suchen Sie sie trotzdem, wie ausgemacht auf. Die Symptomatik zur gegebenen Zeit zu überprüfen, ist aus unserer Sicht ebenfalls angebracht.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen damit weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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