Hallo,
ich habe oft beim Aufwachen, manchmal auch beim Einschlafen, ein derartig inneres Zittern und das Gefühl, dass mein Herz in diesem Takt schlägt. Wenn ich aber dann erschrocken meinen Puls fühle, ist dieser aber ganz normal. Das Zittern hört auch wieder auf, sobald ich wieder richtig wach bin. Es dauert zwar nicht lange an, aber es ist schon ein sehr unangenehmes Gefühl, das sich v.a. im Bauch- und Brustkorbbereich abspielt.
Wer weiß vielleicht, woher sowas kommt?
MFG, PIA (24)
Inneres Zittern beim Aufwachen
Kategorie: Allgemeinmedizin » Hausarzt | Expertenfrage
Antwort
Sehr geehrte PIA,
da sich dahinter eine Form der Epilepsie verbergen kann, möchte ich Ihnen unbedingt die Untersuchung beim Neurologen per Überweisung durch Ihren Hausarzt vorschlagen.
Wenn dort das Ergebnis negativ - also für sie gut ist - ,dann kann man sich immer noch Gedanken über mögliche vegetative Störungen im Zusammenhang mit der Schilddrüse machen. <p>Mit besten Grüssen <p>Dr.H.Jarmatz
Antwort
Sehr geehrter Dr. Jarmatz!
Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich war bereits 1997 bei einem Neurologen wegen anderen Beschwerden (Schwindel), der eine komplette neurologische Untersuchung gemacht hat, auch ein EEG. Es war alles in bester Ordnung.
Vor kurzem war ich wegen Lymphknotenschwellungen am Hals bei einem Radiologen, der sich beim Ultraschall auch die Schilddrüse mit angesehen hat, die normal aussah.
Daran kann es ja dann nicht liegen. Gibt es vielleicht noch andere Ursachen?
MFG, PIA
Antwort
Sehr geehrte PIA,
leider muss ich Ihnen sagen, dass 1997 ein Befund ist, der sich entscheidend geändert haben kann.Wenn Ihre Schilddrüse bereits kürzlich untersucht wurde (wobei Sie allerdings nichts von Laboruntersuchungen sagen, die der Radiologe sonst zwingend zur umfassenden Beurteilung einer Schilddrüsenerkrankung braucht),ist dieser Bereich weitgehendst ausgeschlossen. <p>Also hier noch einmal meine Bitte, sich über den Hausarzt zum Neurologen überweisen lassen. <p>Mit besten Grüssen <p>Dr.H.Jarmatz
Antwort
Sehr geehrter Herr Dr. Jarmatz, <p>vielen Dank für die Antwort. Ich wusste gar nicht, dass sich ein EEG ohne irgendwelche Schädigungen des Gehirns (Unfall, Gifte...) in dieser kurzen Zeit ändern kann. Damals habe ich den Neurologen aufgrund des EEG Befundes zur Wahrscheinlichkeit an Epilepsie zu erkranken befragt. Er sagte mir, dass er mir zu 99,9% versichern könne, dass ich in meinem Leben niemals einen epileptischen Anfall bekommen würde.
Wenn sich ein EEG einfach so ändern kann, dann hat er mir ja was Falsches erzählt! <p>MFG,
PIA
Antwort
Sehr gehrte PIA,
es gibt auch noch andere Ursachen als Unfall un Gifte u.ä., die das Gehirn verändern können und dann Ursache von epileptischen oder sonstischen Anfallsleiden werden. <p>Möglicherweise hat sich der Neurologe
damals missverständlich ausgedrückt.Denn mit einem EEG ist es wie mit einem EKG:es kann imemr nur eine Aussge zum aktuellen Zustabdsbild gegeben werden.(so habe ich es z.B. schon erlebt, dass von einem Patienten am Vormittag ein EKG abgeleitet wurde und er am Abend seinen Infarkt erlitt.) <p>Deshalb möchte ich bei meiner Linie bleiben, die den Ausschluss eine sAnfallsleidens beinhaltet. <p>Mit besten Grüssen <p>Dr.H.Jarmatz
Antwort
Sehr geehrter Herr Dr. Jarmatz, <p>das das so ist, wusste ich noch gar nicht. Danke für die Erklärung. <p>MFG,
PIA