Hand zittert

Kategorie: Infektionen » Expertenrat Zecken | Expertenfrage

30.07.2018 | 11:59 Uhr

Hallo. Ich war vor zwei Wochen eine Woche Ferien die ganze Zeit draussen. Habe viel körperlich mich betätigt. Wirklich sehr viel. Sonst bin ich auch ab und zu draussen, aber arbeite im Büro.

Nun hatte ich in diesen Ferien vier Zecken. Ich habe bereits seit Kind Zecken. Wir sind nicht in einem Risikogebiet nach der aktuellen Karte. Aber war an der Grenze dazu. Dieses befindet sich 2 km ostwärts. Dieses zählt FSME Fälle oder Borreliose gleichermassen dazu.

Ich habe keine Wanderröte, kein Fieber, Schnupfen, Gliederschmerzen noch sonst was in den letzten drei Wochen gehabt. Einzig ist, dass ich in der Woche danach, ein Zittern in der rechten Hand verspürt habe sowie an beiden Händen trockenere Haut. Ich bin noch jung, aber das könnt an der Hitze liegen.

Das Zittern ist so: Ich arbeite im Büro und leg meine Hand auf die Maus. Dann kann es vorkommen, dass meine Finger ein wenig zucken. Auch in der Ruhelage zu Hause beim Einschlafen ein paar Mal. Das könnte sein, weil ich 1-2 Wochen ganz weg vom PC war. Ich habe nirgends das Symptom eines Tremors bei Borreliose oder FSME gefunden. Einmal hatte ich das auch früher, als meine Hand nicht so entspannt war und ich immer auf dem Ellbogen gelegen habe etc. Aber nicht so lange. 

Auch jetzt noch hab ich beim Schreiben durch den Tag irgendwann ein kurzes Zittern.

-Kann es trotz Unwahrscheinlichkeit das ein Symptom der Borreliose oder FSME sein? Muss ich da was abklären? Gibt es entscheidende Symptome von FSME, wonach man gehen kann? Borreliose selber hab ich gelesen, wär ja nicht unbedingt lebensbedrohlich, FSME schon.

Danke für Ihre allfällige Kenntnisnahme!

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Bisherige Antworten
Experte-Leidel
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30.07.2018, 15:45 Uhr
Antwort von Experte-Leidel

Guten Tag Michel,

auch mir ist dieses Zittern weder als frühes Symptom einer Borreliose noch einer FSME bekannt. Wenn sich dieses Zittern weiter zurückbildet, könnte man es auf sich beruhen lassen. Andernfalls und wenn dieses Symptom Sie stört oder beunruhigt, würde ich eine Abklärung anstreben. Dabei wäre der Hausarzt bzw. die Hausärztin als "Gatekeeper" und Lotse sicher die erste Anlaufstelle. Aber möglicherweise wird auch eine neurologische Abklärung erforderlich.

Gute Besserung und freundliche Grüße

Dr. Jan Leidel

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09.09.2018, 09:50 Uhr
Kommentar

Sehr geehrter Herrn Dr. Leidel

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und aufgewandten Bemühungen!

Herzliche Grüsse

Experte-Leidel
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09.09.2018, 12:44 Uhr
Antwort von Experte-Leidel

gerne geschehen.

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