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Darmträgheit, Unwohlsein nach Röntgen- Breischluck

Kategorie: Magen-Darm » Expertenrat Verstopfung | Expertenfrage

01.04.2023 | 11:07 Uhr

Hallo liebe Experten, 

ich hatte vor einer Woche wegen Verdacht auf Ösophagus- Divertikel eine Breischluck- Röntgenuntersuchung. 

Der Verdacht hat sich nicht bestätigt.

Am Untersuchungstag ( Freitag ) und dem darauffolgenden Samstag hatte ich starke, wässrige Durchfälle. Ich hatte noch drei Perocur- Kapseln für Samstag abend, Sonntag früh und abends, die halfen.

Ab Sonntag bis Mittwoch hatte ich dann aber keinen Stuhlgang, und hatte mit Bauch - und Rückenschmerzen und Unwohlsein ( Blähbauch) zu kämpfen. Ich versuchte, mit eingeweichtem Trockenobst, Haferschleim, viel Trinken und Macrogol den Darm wieder in Bewegung zu bekommen. Ab Donnerstag zwar wieder täglich Stuhlgang , aber wenig und ohne wirklichen   " natürlichen" Defäkationsreiz.

Ich habe das Gefühl, dass mein Darm " nichts" macht , das Unwohlsein blieb, auch die Rückenschmerzen im LWS Bereich. Ich setze weiter auf viel Flüssigkeit, Flohsamenschalen etc., was kann ich noch tun, bzw. Ist das eine  "normale" Reaktion auf das Bariumsulfat? 

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Experte-Ohlert
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04.04.2023, 18:14 Uhr
Antwort von Experte-Ohlert


Sehr geehrte Anfragerin,
sehr geehrter Anfrager,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworte. Zunächst aber eine Vorbemerkung: Es erscheint mit wichtig darauf hinzuweisen, dass ich hier natürlich nur ganz allgemein zu den aufgeworfenen Themen Stellung beziehen kann.
Der Komplexität des Krankheitsbildes eines jeden einzelnen Patienten wird eine Stellungnahme im Rahmen einer "Internetkonsultation" sicherlich nicht gerecht.
Bitte verstehen Sie daher meine Ausführungen auch immer nur als "Denkanstoß" für die weiteren Gespräche mit Ihren behandelnden Ärzten.
Es wird letztlich "Bücherwissen" reproduziert und keinerlei individuelle Beratung in Bezug Ihr Krankheitsbild vorgenommen.
Dies wäre nach der Berufsordnung nämlich auch gar nicht zulässig.

Nun aber zu Ihrer Frage:

 ob dies eine normale Reaktion ist kann aus der Entfernung natürlich nicht gesagt werden. Hierzu bedarf seiner Befunderhebung (Untersuchung). Dementsprechend sollte ein Arzt vor Ort aufgesucht werden.

 

Wie schon oben gesagt, ist dies kein Portal zu individuellen Beratung über das Wesen von Symtomen -
das gehört in die Hand des Arztes, der Sie vor Ort untersuchungen und beraten kann. Da Ihre Frage aber
genau in diese Richtung zielt, kann ich nur anraten, einen Arzt vor Ort aufzusuchen.

 

 

 

Besten Gruss

Dr. Peter Ohlert

 

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