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Darmspiegelung

Kategorie: Magen-Darm » Expertenrat Verstopfung | Expertenfrage

07.07.2021 | 09:00 Uhr

Hallo. Ich leide seit 2015 an Morbus Crohn. Diese Krankheit hat mir bis jetzt nie Ärger gemacht. Jede Darmspiegelung verlief ohne Probleme.

Letztes Jahr im August musste ich mich dann einer OP unterziehen. Porzellan Galle wurde entfernt. Zwerchfell genäht und Magen nach Nissen operiert.

Vor zwei Monaten war ich im Krankenhaus zu einer Darmspiegelung. Einerseits zur allgemeinen Kontrolle, andererseits da ich in letzter Zeit beim Stuhlgang "manchmal" stark pressen muss und der Stuhlgang dann weh tut, also der Ausgang zu klein wäre. Obwohl der Stuhl normal gross ist 

Ich bekam ein Abführmittel, das man in einen halben Liter Wasser auflösen muss und ekelhaft schmeckt.

Dazu Tabletten und Magnesium als Pulver.

Das Abführmittel schlug bereits am ersten Abend an.Trotzdem empfand ich Übelkeit beim Trinken. Die Darmspiegelung ging daneben, weil der Darm 6u verschmutzt war. Vermutlich zu wenig getrunken.

Man konnte nur grob Divertikel festellen.

Heute sollte erneut ein Darmspiegelung stattfinden aber in einer Praxis. Ich sollte 3 Tage vorher 1 Beutel Movicol nehmen. Gemerkt habe ich davon nichts. Am nächsten Tag nahm ich Picoptep, aufgelöst in 150 ml Wasser. 3 Stunden später hatte ich Magenschmerzen und Darmschmerzen. Ansonsten nichts.

Heute morgen nahm ich die zweite Packung und wartete wie vorgeschrieben eine halbe Stunde. Dann trank ich Wasser nach. Auf einmal musste ich mich übergeben. Zusätzlich hatte ich erst festen Stuhlgang, dann dunklen Durchfall......Das Zeug schlug also erst spät an. Ich musste die Spiegelung absagen, da ich gebrochen hatte und der Stuhlgang bereits wie im Krankenhaus zu dunkel war. Trotzdem meinte die Sprechstunde ich sollte doch noch warten und weiter nach trinken. Ehrlich gesagt war ich darüber schon wütend. Die Spiegelung sollte in Schlafnarkose stattfinden und aufgrund das ich erbrochen hatte,cwollte ich das Risiko nicht eingehen.

Langsam fühle ich mich ausgezehrt von diesen ganzen Abführmitteln und stundenlangen nichts essen dürfen. Und ich habe das Gefühl ich kann nicht genug trinke seit dem mein Magen nach Nissen operiert wurde. Alsob er zu klein ist. Ich trinke allgemein viel,vaber so wie man es nachdem Abführmittel machen muss, schaffe ich einfach nicht.  Ich habe auch das Gefühl ich leide an Darmträgheit. Manchmal esse ich vielnundbnsch 48 Stunden kommt Mal Stuhlgang nur ein bisschen oder ich esse wenig und Frage mich woher soviel Stuhl kommt.

Ich bin langsam am verzweifeln. Ich würde gerne wissen ob es nicht etwas anderes gibt was man direkt ins Blut geben kann,cdamit man abführen kann vor einer Spiegelung, da ich dieses Prozedere nicht mehr aushalte, ständig Abführmittel zu schlucken und vielleicht nicht genügend trinken zu können. ? Ich meine bei behinderten Menschen muss man doch auch anders vorgehen Weill die das Zeug nicht schlucken können.

 

Ich habe langsam Panik vor einer weiteren Vorbereitung auf eine Spiegelung. Und ich bin es müde.

Vielen Dank im voraus

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Bisherige Antworten
Experte-Ohlert
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09.07.2021, 08:54 Uhr
Antwort von Experte-Ohlert

Sehr geehrte Anfragerin,
sehr geehrter Anfrager,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworte. Zunächst aber eine Vorbemerkung: Es erscheint mit wichtig darauf hinzuweisen, dass ich hier natürlich nur ganz allgemein zu den aufgeworfenen Themen Stellung beziehen kann.
Der Komplexität des Krankheitsbildes eines jeden einzelnen Patienten wird eine Stellungnahme im Rahmen einer "Internetkonsultation" sicherlich nicht gerecht.
Bitte verstehen Sie daher meine Ausführungen auch immer nur als "Denkanstoß" für die weiteren Gespräche mit Ihren behandelnden Ärzten.
Es wird letztlich "Bücherwissen" reproduziert und keinerlei individuelle Beratung in Bezug Ihr Krankheitsbild vorgenommen.
Dies wäre nach der Berufsordnung nämlich auch gar nicht zulässig.

Nun aber zu Ihrer Frage:

 es gibt sicherlich viele verschiedene Möglichkeiten, die Darmvorbereitung vor einer Dickdarmspiegelung durchzuführen. Aber allen gemeinsam ist, dass es sich um eine Kombination aus reichlich Flüssigkeit und Abführmitteln handelt.

Die Vorstellung, dass man durch eine Injektion die Darmvorbereitung einleiten kann ist leider nicht zutreffend.

 

Wie schon oben gesagt, ist dies kein Portal zu individuellen Beratung über das Wesen von Symtomen -
das gehört in die Hand des Arztes, der Sie vor Ort untersuchungen und beraten kann. Da Ihre Frage aber
genau in diese Richtung zielt, kann ich nur anraten, einen Arzt vor Ort aufzusuchen.

 

 

 

Besten Gruss

Dr. Peter Ohlert

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