Unerklärtes Verhalten 7 jähriges Mädchen

Kategorie: Sonstige-Medizin » Expertenrat Schmerzen | Expertenfrage

03.03.2019 | 18:12 Uhr

Unser Fall ist etwas kompliziert aber wir sind derzeit so ziemlich am Ende. Unsere Tochter 7 Jahre alt leidet an Mps 3 typ B. Bislang haben wir trotz vieler Probleme einen recht normalen Altag mit ihr leben können. Heute vor genau 5 Wochen fing unserer Tochter auf einmal an zu weinen, da sie generell sehr selten weint wussten wir sie muss Schmerzen haben. Da sie zu diesem Zeitpunkt auch eine Erkältung bekam dachte  wir zuerst an Ohren oder Halsschmerzen. Montag waren wir beim Kinderarzt dieser untersuchte unsere Tochter eingehen und vermutete das selbe. Also Schmerzmittel und wieder nach Hause. Dieses weinen und dabei schreien ging aber weiter. Mehrere Besuche beim Kinderarzt inklusive Blutabnahme und Stuhlprobe später stehen wir noch immer vor dem gleiche Problem. Wir waren zwischenzeitlich auch im Krankenhaus wo wir wieder weg geschickt wurden mit der Diagnose sie hat Luft im Darm. Unsere Kinderarzt verschrieb uns daraufhin Lactulose um den Stuhl kontrollierter ab zu führen. Am Anfang dachten wir auch jetzt wird alles besser. Leider nur die ersten Tage. Sie weinte nicht wie sonst 6-12 Stunden sondern es reduzierte sich. Aktuell ist es so das sie täglich zwischen 2 und 4 Stunden weint. Schmerzmittel helfen nicht. Im liegen wird es etwas besser und sie beruhigt sich ein wenig, bis sie wieder aufsteht. Blutwerte waren in Ordnung. Es wurde auch auf Glutenunverträglichleit getestet. Stuhl ebenfalls unauffällig. Mein Mann und ich sind am Ende. Wir wissen nicht mehr wie wir unserem Kind helfen können. Vielleicht haben sie noch eine Idee. 

Helfen Sie mit Ihrer Bewertung: Ja, dieses Thema ist hilfreich!

0
Bisherige Antworten
Alexandra Mayer
Beitrag melden
04.03.2019, 13:25 Uhr
Antwort von Alexandra Mayer

Guten Tag Jasumina,

ich kann Ihre Sorge um Ihre Tochter sehr gut verstehen. Die von Ihnen beschriebenen Symptome im Rahmen der MPS 3 typ B Grunderkrankung lassen mich an die der Grunderkrankung zugschriebenen kognitiven Veränderungen und Verhaltensveränderungen denken. Dies ist oft mit Schmerzmittel nicht wirklich zu therapieren, sondern braucht anderweitige Abklärung und Begleitung. So würde ich Ihnen eine Vorstellung beim Neurologen und ggf eine neuropsychologische Testung empfehlen.

Herzliche Grüße und alles Gute für Sie Alle zusammen.

Dr A K Mayer

Beitrag melden
04.03.2019, 13:31 Uhr
Antwort

Unser Kinderarzt ist Neurologe und er sieht keinen Zusammenhang mit der Grunderkrankung. Das ganze ist ziemlich verzwickt. Auch haben wir bereits in der Klinik unsere behandelnde Ärztin kontaktiert und diese schließt ebenfalls eine Verbindung mit der Grunderkrankung aus. Wir haben auch bereits an eine Art depressive Verstimmung gedacht. 

Diskussionsverlauf
Stellen Sie selbst eine Frage!

...an andere Nutzer der Lifeline-Community oder unsere Experten

Stichwortsuche in Fragen und Antworten

Durchstöbern Sie anhand der für Sie interessanten Begriffe aus Gesundheit und Medizin die Beiträge und Foren in der Lifeline-Community.

Unsere Empfehlung
  • Gewinnen: Hochwertige Preise wartenDrehen Sie das Glücksrad!

    Vielleicht ist das Glück heute auf Ihrer Seite. Mit der Teilnahme an unseren interaktiven Gewinnspielen haben Sie die Chance auf hochwertige Preise. mehr...

afgis-Qualitätslogo mit Ablauf 2012/Monat: Mit einem Klick auf das Logo öffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen über Gong Verlag GmbH und sein/ihr Internet-Angebot: www.lifeline.de

Unser Angebot erfüllt die afgis-Transparenzkriterien.
Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheitsinformationen im Internet.