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Paprikaunverträglichkeit

Kategorie: Magen-Darm » Expertenrat Reizmagen | Expertenfrage

29.01.2010 | 05:49 Uhr

Hallo Dr. Ohlert,

ich würde mich sehr freuen, wenn sie mir vielleicht einen Rat geben könnten. Ich habe im Laufe der Zeit durch Selbstversuche heraus gefunden, dass meine jahrelangen Verdauungsbeschwerden immer dann auftreten, wenn ich etwas mit Paprika gegessen habe. Roh, gekocht, geschält, als Pulver - ganz egal. Mir wird übel, ich habe Durchall, Sodbrennen, Bauchkrämpfe und das zieht sich über mehrere Tage hin. Ich versuche Paprika zu vermeiden, wann immer es geht, aber meist erwischt mich das Paprikapulver... Ich nehme Pepsid-Dual oder Omeprazol gegen Sodbrennen, Kamillentee und MCP-Tropfen gegen die Übelkeit, Buscopan gegen die Krämpfe und Iberogast gegen alles zusammen... Ich komme mir vor wie eine wandelne Apotheke und mir geht´s trotzdem schlecht. Mein Hausarzt hat mir erklärt, dass es gegen Lebensmittelunverträglichkeiten keine Möglichkeit der Desensibilisierung oder ähnliches gibt. Aber es erwischt mich immer mal wieder, obwohl ich sehr, sehr vorsichtig bin bei der Wahl meiner Lebensmittel. Kann ich denn gar nichts tun? Ich kann nicht jedes Mal fast eine Woche lang krank sein. Es würde mir auch schon helfen, wenn ich ein Medikament kennen würde, welches die Überreaktion meines Darmes besänftigen würde.

Ich freue mich über jeden Tipp,
vielen Dank für ihre Zeit und Mühe!

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Bisherige Antworten
Experte-Ohlert
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29.01.2010, 06:59 Uhr
Antwort von Experte-Ohlert

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworte. Zunächst aber eine
Vorbemerkung: Es erscheint mit wichtig darauf hinzuweisen, dass ich hier
natürlich nur ganz allgemein zu den aufgeworfenen Themen Stellung beziehen kann.
Der Komplexität des Krankheitsbildes eines jeden einzelnen Patienten wird
eine Stellungnahme im Rahmen einer Internetkonsultation sicherlich
nicht gerecht. Bitte verstehen Sie daher meine Ausführungen auch immer
nur als Denkanstoß für die weiteren Gespräche mit Ihren behandelnden Ärzten.

Nun aber zu Ihrer Frage:

Ihr Hausarzt hat Recht. Es handelt sich in der Regel um keine echte Allergie, sodass alle Maßnahmen in Richtung Desensibilsierung nichts bringen. Vermeiden ist das A und O - ich sage dies wohl wissend, dass es unheimlich schwierig ist. Aber leider ist es wahr.

Eine kleine Hoffnung bleibt aber dahingehend, dass sich schon mal eine spontane Besserung im Laufe der Zeit ergibt.

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04.02.2010, 06:09 Uhr
Antwort

Hallo Firena,

Sie könnten eine Bioresonanzdiagnose/therapie versuchen.

Frdl. Gruß
Kurt Schmidt

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