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Dauerhafte Bauchschmerzen

Kategorie: Magen-Darm » Expertenrat Reizmagen | Expertenfrage

11.08.2019 | 17:43 Uhr

Hallo, wo fange ich an?
Vorweg ich bin w, 31jahre zwei Kinder und mir wurde im Dezember 18 ein gutartiger Hirntumor entfernt. Seitdem bin ich extrem ängstlich was die Gesundheit angeht.
Ich habe seit nun 3 Monaten starke Bauchschmerzen. Anfangs hauptsächlich im Unterbauch, es wurde beim Gyn soweit alles untersucht ohne Befund. Stuhlgang hat sich verändert, breiig und immer oben schwimmend. Außerdem öfter. Irgendwann brachten mich die Schmerzen, in die Notaufnahme. Ultraschall und laut Ärzte Blutbild unauffällig. Lipasewert 14, Pankreas amylase 10. Daraufhin Magen Darm Spiegelung auch unauffällig. Die Schmerzen waren immer da. nun auch mehr Ober und weiterhin Unterbauch. Oberbauch brennt verstärkt nach Bewegung und essen, egal was ich esse. Zum Teil muss ich nach Luft schnappen. Stuhlgang durch Darmflora Aufbau nun etwas fester aber immernoch wenig und öfter, auch noch zum Teil oben schwimmend. Starke Blähungen. Letzter weg Orthopäde, der meinte vielleicht durch mein extremes Hohlkreuz und eine bws Blockade.
Meine Hausärztin ist inzwischen sichtlich genervt. Nun MRT Bauch allerdings erst Ende September.
Blutwerte der Bauchspeicheldrüse finde ich nicht ok, aber die Ärzte meinten wäre nicht aussagekräftig. Vielleicht ist es Reizmagenoder Darm? Kennt das jemand auch in Zusammenhang mit den Blutwerten? Bin echt verzweifelt und will doch nur wieder ein normales Leben. Danke euch!


12.08.2019 08:19 – Beitrag von der Redaktion bearbeitet.

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Experte-Ohlert
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12.08.2019, 19:02 Uhr
Antwort von Experte-Ohlert


Sehr geehrte Anfragerin,
sehr geehrter Anfrager,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworte. Zunächst aber eine Vorbemerkung: Es erscheint mit wichtig darauf hinzuweisen, dass ich hier natürlich nur ganz allgemein zu den aufgeworfenen Themen Stellung beziehen kann.
Der Komplexität des Krankheitsbildes eines jeden einzelnen Patienten wird eine Stellungnahme im Rahmen einer "Internetkonsultation" sicherlich nicht gerecht.
Bitte verstehen Sie daher meine Ausführungen auch immer nur als "Denkanstoß" für die weiteren Gespräche mit Ihren behandelnden Ärzten.
Es wird letztlich "Bücherwissen" reproduziert und keinerlei individuelle Beratung in Bezug Ihr Krankheitsbild vorgenommen.
Dies wäre nach der Berufsordnung nämlich auch gar nicht zulässig.

Nun aber zu Ihrer Frage:

 Die genannten Laborwerte sind nicht für irgendeine Krankheit wegweisend. "Zu niedrige" Amylase/Lipase existieren nicht.     Nur weil die Werte unterhalb des des Refenerenzbereiches liegen, spricht dies nicht für eine Krankheit.     Lägen sie oberhalb, müsste man dies ggf ganz anders bewerten !

 

Wie schon oben gesagt, ist dies kein Portal zu individuellen Beratung über das Wesen von Symtomen -
das gehört in die Hand des Arztes, der Sie vor Ort untersuchungen und beraten kann. Da Ihre Frage aber
genau in diese Richtung zielt, kann ich nur anraten, einen Arzt vor Ort aufzusuchen.

 

 

 

Besten Gruss

Dr. Peter Ohlert

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