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OP wegen SLAP-Läsion - Folgen ...

Kategorie: Knochen-Gelenke » Expertenrat Orthopädie | Expertenfrage

24.11.2016 | 13:30 Uhr

Hallo,

ich wurde vor drei Monaten an der linken Schulter aufgrund einer SLAP-Läsion IIa operiert.

Ich habe noch immer deutliche Kraft- und Bewegungseinbußen. Besonders die Bewegung ist ab einer Höhe von 60 Grad deutlich eingeschränkt und schmerzhaft.

Es schmerzt in dem vorderen Bereich, in dem operiert wurde und besonders im Außenbereich des Oberarms.

Jetzt habe ich zwei Meinungen. Der operierende Arzt sagt, dass die Kapsel zusammengeschrumpft ist und das auch so gewollt war und diese jetzt wieder geweitet werden muss. Das kann Monate oder gar ein Jahr dauern. Ein anderer Orthopäde sagt mehr oder weniger das Gegenteil. Die Kapsel wäre gereizt und das würde für eine Überlastung sprechen. Ich hätte also zu viel gemacht. Dabei halte ich mich an den Therapieplan. Die Krankengymnasten zeigen mir Übungen, die ich dann auch zu Hause mache - fast täglich. Zu den Übungen, bekomme ich passive Bewegungstherapie. Der Arm wird einfach von den Therapeuten geführt. Der erste Arzt stellte darüber hinaus noch eine Schleimbeutelentzündung fest, die er mit Cortisol spritzte.

Jetzt weiß ich echt nicht weiter, zumal mich die Bewegungseinbußen und Schmerzen echt nerven. Was soll ich tun? Weiterhin Therapie, Übungen, leichten Sport - bis zur Schmerzgrenze? Oder erst einmal Pause und gar nichts oder allerhöchstens nur jeden zweiten Tag Therapie, Sport, Übungen? Oder vielleicht ist das alles noch zu wenig und ich müsste schon mehr können oder machen, auch über die Schmerzgrenze hinaus?

Was meint ihr?

Danke.

Grüße

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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26.11.2016, 22:13 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo maiklewa,

Sie sollten sich an ein Therapiekonzept halten, auch um sicher zu sein, dass dieses wirkt oder eben nicht. Zunächst würden wir denken, dass Ihr operierender Arzt den besten Überblick haben sollte, da dieser genau weiß, was er operiert hat. Wenn Sie das Gefühl haben, etwas würde nicht stimmen, sollten Sie dies mit ihm auch besprechen. Von einem Training über die Schmerzgrenze raten wir klar ab. 

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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10.12.2016, 07:45 Uhr
Antwort

Hallo,

 

vielen Dank für Ihre Antwort.

 

Wegen der Schmerzgrenze muss ich nochmal nachhaken.

 

Lt. Therapieplan soll bis zur Schmerzgrenze trainiert werden.

 

Wie genau definiert man Schmerzgrenze? Soweit, bis es anfängt, zu schmerzen oder in den Schmerz hinein, sodass es leicht schmerzt, aber aushaltbar ist oder darf es schon richtig "bruzzeln", ohne dass man nicht weinen und, oder schreien muss, aber kurz davor ist?

Wenn ich passiv therapiert werde, dann tut es schon sehr weh und ich alleine würde auch wohl nicht so weit gehen. Dem Therapeuten gebe ich entsprechende Rückmeldungen.

 

Allerdings schmerzt es auch bei normaler körperlicher Anspannung (beim sich Strecken, beim Gähnen, was sich jetzt vielleicht komisch liest). Beim Anziehen, wenn der Arm nicht so recht auf Anhieb in den Ärmel will, es Widerstand gibt.

Danke nochmals.

MfG

Lifeline Gesundheitsteam
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12.12.2016, 07:58 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo maiklewa,

bis aber nicht über die Schmerzgrenze. Es sollte trotz Schmerz noch gut aushaltbar sein, bis vor Schreien oder Weinen sicherlich nicht. 

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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