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Ist eine 3. Op sinnvoll?

Kategorie: Schönheitsoperationen » Expertenrat Nasenkorrektur | Expertenfrage an Experte Wallstein

19.02.2019 | 01:19 Uhr

Hallo alle zusammen...
ich wurde jetzt 2 mal von demselben Chirurg operiert und bin nicht zufrieden. Ich hatte eine Höckernase. Nach der ersten Op begann meine Nasenspitze immer weiter abzusinken (parrot Beak oder auch Papageienschnabeldeformität). Der Chirurg konnte sich das nie erklären, meine Nasenspitze war über ein halbes Jahr steinhart. Das Beste war noch, dass er dann meinte ich wollte ja nicht, dass man meine Nasenlöcher sieht und deshalb hat er sie nicht so hoch gemacht, ansonsten hätte er ja was eingesetzt. Komisch fand ich auch, dass ich schon nach 4 Tagen den Verband mit Schiene abbekam, sollte die Schiene nur noch nachts tragen....auf jeden Fall musste ich ein Jahr lang so rumlaufen bis zur zweiten Op. Meine Nase war total verformt und vernarbt und platt ich sah von vorne aus als hätte mir Jemand draufgeschlagen....Nun hat er mir sie zum zweiten mal operiert... Nicht nur, dass ich das nochmal bezahlen musste, weil er das irgendwie anders abrechnet und man bei ihm keine Mehrwertsteuer zahlt (günstiger als Andere), jetzt ist die Nasenspitze wieder nicht weit genug oben und vernarbt und noch schief, aber mein Operateur sieht das anscheinend nicht und vertröstet mich als ich müsse abwarten. Er hat mir Knorpel vom Ohr entnommen und zwei Spangen geformt und diese eingesetzt. Die Naht am Nasensteg verheilte kaum. Ich hatte riesige Wülste dort, bzw jetzt immernoch, nur nicht so schlimm wie vorher. Die Op ist jetzt 2 1/2 Monate her. Ich finde meine Nase wirkt wieder platt leicht hängend, schief und zu dick. Mir kommt es auch so vor als wär sie zu kurz bzw, als würde die Nasenspitze fehlen, wie abgeschnitten. Ich bin einfach verzweifelt und psychisch am Ende. Kann mir hier Jemand helfen?

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19.02.2019, 01:27 Uhr
Antwort

Mein Operateur möchte mir auch kein Kortison für die Narbenbildung spritzen, da er meint, dass dies zu Löchern im Gewebe führt.?

Experte Wallstein
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19.02.2019, 13:34 Uhr
Antwort von Experte Wallstein

Guten Tag Lena29

Ihr Operateur hat insofern recht, als dass jetzt tatsächlich noch nicht das endgültige Ergebnis zu sehen ist. Hier brauchen Sie noch ein wenig Geduld. Gleichzeitig ist es bei Ihrer Vorgeschichte nachvollziehbar, dass Sie um weitere Informationen bitten. Dies geht jedoch nur nach einer persönlichen Untersuchung.

Daher ist es sichcher eine sinnvolle Möglichkeit, sich ca. 6 Monate nach der OP um eine Zweitmeinung zu bemühen. Ich empfehle dringend, dies bei einem erfahrenen Facharzt / einer Fachärztin zu tun. Diese finden Sie u.a. auf den Seiten der div. Facharztvereinigungen, z.B. bei der DGPRÄC, der GÄCD oder dem 'Expertenforum Deutscher Nasenchirurgen'. Ja, es ist gut möglich, dass Sie dann für diese Untersuchung eine Beratungsgebühr zahlen müssen (da würde ich an Ihrer Stelle bei der Terminvereinbarung einfach nach fragen). Sie erhalten jedoch damit eine fundierte und ganz konkrete Einschätzung, auf deren Basis Sie dann evtl. weitere Schritte planen können.

Alles Gute!

Dr. Daniel F. Wallstein

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

-MOSER-Kliniken-

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