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dauerhafter Kopfschmerzen,Frieren, Müdigkeit... kein Fieber... woher kommt das?

Kategorie: Neurologie » Expertenrat Migräne | Expertenfrage an Experte Ghaemi

02.10.2013 | 17:34 Uhr

Hallo,
ich bin seit einigen Jahren nun in Behandlung wegen einer Hypothyreose, erhalte Euthyrox 75 und war im Januar zur Kontrolle der Blutwerte, die jedoch alle in Ordnung waren. Gleichzeitig hat sich bei mir eine Hyperandrogenämie entwickelt (im Brief stand V.a. Late onset AGS) und diese wird mit der Pille Maxim behandelt. Seit 2 Wochen jetzt habe ich täglich Kopfschmerzen, meistens im Stirnbereich, zieht manchmal über das linke Ohr nach hinten. Es ist eher so ein dumpfer Schmerz, der über Stunden andauert, kommt und geht. Ich bekomme einen heißen Kopf, rote Wangen, kalte Hände, kalte Füße, friere, habe jedoch kein Fieber. Ich bin sehr schnell reizbar, kaum stressresistent und grundsätzlich antriebslos und bei schlechter Laune. Obwohl ich gut schlafe, bin ich nur noch müde und schlafe mittags nach der Arbeit fast täglich nochmal 2-3 Stunden. Psychisch bedingt kann es eigentlich nicht sein, da es mir gerade sehr gut geht und ich kaum einen Grund hab mich über irgendwas zu beklagen. Was mir in letzter Zeit unabhängig von den anderen Symptomen aufgefallen ist, ist, dass ich nach einem Glas Sekt oder Wein eine taube Zunge und taube Lippen bekomme.
Hat mir jemand einen Rat? Sollte ich die Nebenniere mal abchecken lassen? Oder woher kann das kommen?
Freue mich über Antwort.
Jessie

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Bisherige Antworten
Experte Ghaemi
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02.10.2013, 17:51 Uhr
Antwort von Experte Ghaemi

Bei der Kombination von den Symptomen Frieren, Müdigkeit und Antriebslosigkeit ist auch bei normalen Blutwerten an eine Folge der Schilddrüsenfunktionsstörung zu denken, ggfs. sollten Sie diese wiederholen lassen und genauere Untersuchungen durchführen lassen. Auch empfiehlt sich eine weitere endokrinologische Diagnostik bezüglich der erhöhten Androgene. (Internist mit Zusatzqualifikation Endokrinologie) Wenn dies alles keinen auffälligen Befund ergibt und der Kopfschmerz noch immer besteht ist am ehesten von einem Spannungskopfschmerz auszugehen, welche häufig in der Folge einer verminderten Stress Resistenz auftritt. In dem Fall würden sich krankengymnastische Übungen anbieten.

mfg

Dr. M. Ghaemi

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02.10.2013, 18:14 Uhr
Kommentar

Vielen Dank! Ich werde das mal von einem Endokrinologen alles abklären lassen...

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