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Antibiotika und Migräne

Kategorie: Neurologie » Expertenrat Migräne | Expertenfrage

13.04.2008 | 05:32 Uhr

Guten Tag Herr Dr. Mildenstein,

ich war vor ungefähr 4 wochen sehr krank. musste antibotika über 2 wochen nehmen da ich ein mandelabszess hatte. dann eine woche ohne ab (antibiotika) und dann wieder eine woche, bis diesen freitag eingenommen.

seit mittwoch allerdings habe ich starke schwindelanfälle bekommen.....

ich habe das gefühl ich hätte einen zu engen helm auf dem kopf, aber keine wirklichen kopfschmerzen. fühle mich benommen und hinzu kommen eben diese schwindelattacken.

allerdings wenn ich meinen kopf massiere habe ich viele schmerzende stellen auf der kopfhaut. es fühlt sich an als wären meine ganzen haarwurzeln entzündet.

irgendwann geht dann dieses komische gefühl (so als würde ich aus der narkose aufwachen) wieder weg und mir gehts so gut als wäre nie etwas gewesen.

mein hno meinte der schwindel würde einfach von der ganzen erkältung kommen. mandeln sind zwischenzeitlich gesund.

körperlich gehts mir gut allerdins fühle ich mich schnell müde und schlapp.

bei mir wurde eine basilarismigräne festgestellt letztes jahr!

migräneanfälle hatte ich jetzt in dieser zeit sehr oft. allerdings haben viele die ich kenne über migräne geklagt, nicht zu letzt wegen dem wetter.....

ich hatte auch vor 3 jahren und letztes jahr den sog. gutartigen lagerungsschwindel nur diesmal ist der schwindel anders.....

kann es sein das antibiotika eine art dauermigräne auslöst und daher die schwindelanfälle kommen ? oder sogar dieser spannungskopfschmerz daraus geworden ist ?

habe erst in einigen wochen einen termin beim neurologen.... ich weiß auch nicht ob ich mit diesem problem richtig beim neurologen bin.....

haben sie einen tipp für mich bzw. sehen sie einen zusammenhang zwischen mandeln-schwindel-antibotika ?

vielen dank für ihre bemühungen.

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14.04.2008, 01:06 Uhr
Antwort

Hallo Nicole,

ein Zusammenhang zwischen Antibiotikaeinnahme, Mandelabszess und Schwindel ist unwahrscheinlich.
Bei der Basilarismigräne ist der Kopfschmerz stark ausgeprägt und überdauert die neurologische Symptomatik zeitlich lange.
Möglicherweise liegt dem anfallweisen Schwindel doch ein Lagerungsschwindel zu Grunde.

Mit frreundlichem Gruß

Dr. Mildenstein

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14.04.2008, 03:19 Uhr
Antwort

vielen dank herr dr. mildenstein.

ach ja, das wäre die schönste alternative mit dem lagerungsschwindel.

naja die zeit wird es bringen mache einfach meine übungen weiter und hoffe es wird besser!!

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