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Welcher Betablocker am wenigsten belastend für die Leber

Kategorie: Magen-Darm » Expertenrat Leber- und Gallenbeschwerden | Expertenfrage

17.12.2018 | 11:45 Uhr

Liebe Ärzte,

welcher Betablocker ist am wenigsten belastend für die Leber? Konkret geht es um die Frage, ob Metoprolol oder Nebivolol gegeben werden soll.

Ich komme mit beiden gut klar. Die Dosierung ist jeweils niedrig: 47,5mg Beloc bzw. 2,5 mg Nebilet.

Vielen Dank und freundliche Grüße

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Experte-Ohlert
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21.12.2018, 09:09 Uhr
Antwort von Experte-Ohlert

 


Sehr geehrte Anfragerin,
sehr geehrter Anfrager,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworte. Zunächst aber eine Vorbemerkung: Es erscheint mit wichtig darauf hinzuweisen, dass ich hier natürlich nur ganz allgemein zu den aufgeworfenen Themen Stellung beziehen kann.
Der Komplexität des Krankheitsbildes eines jeden einzelnen Patienten wird eine Stellungnahme im Rahmen einer "Internetkonsultation" sicherlich nicht gerecht.
Bitte verstehen Sie daher meine Ausführungen auch immer nur als "Denkanstoß" für die weiteren Gespräche mit Ihren behandelnden Ärzten.
Es wird letztlich "Bücherwissen" reproduziert und keinerlei individuelle Beratung in Bezug Ihr Krankheitsbild vorgenommen.
Dies wäre nach der Berufsordnung nämlich auch gar nicht zulässig.

 

Nun aber zu Ihrer Frage:

 

 Was man unter "leberbelastend" besteht, ist wohl schwer zu definieren. Aber beide angefragten Betablocker werden über das sog. Cytochrom P 450 - System abgebaut, welches beim Menschen vornehmlich in der Leber lokalisiert ist.     Somit sind sie beide bei schweren Leberfunktionsstörungen und ggf Interaktion mit anderen Medikamenten, die über dieses System abgebaut werden, in der Dosis zu reduzieren.

 

 

 

Wie schon oben gesagt, ist dies kein Portal zu individuellen Beratung über das Wesen von Symtomen -
das gehört in die Hand des Arztes, der Sie vor Ort untersuchungen und beraten kann. Da Ihre Frage aber
genau in diese Richtung zielt, kann ich nur anraten, einen Arzt vor Ort aufzusuchen.

 

 

 

 

 

 

 

Besten Gruss

 

Dr. Peter Ohlert

 

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