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Tumormarker erhöht

Kategorie: Innere Medizin » Expertenrat Krebs | Expertenfrage

22.11.2019 | 20:03 Uhr

Sehr geeehrte DAmen und Herren, 

im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung mit Krebsvorsorge, stellte meine Frauenärztin Auffälligkeiten fest (Flüssigkeit im Unterbauch) und nahm mir zur weiteren Kontrolle Blut ab, hier bestimmte sie auch zwei Tumormarker (CA 125 und CEA). Der CA 125 ist im Normbereich, der CEA-Wert erhöht. Sie verwies mich mit den Werten an meinen Hausarzt und sagte ich solle mir aber keine Sorgen machen. Der CEA-Wert ist 16 gewesen. Keiner versteht jetzt irgendwie meine Sorgen, mein Hausarzt wollte mir erstmal kein Blut abnehmen um diesen Wert zu kontrollieren, er meinte nur ich solle mich nicht verrückt machen und gab mir einen Termin für nächste Woche. Der Wert würde gar nichts aussagen. Na ja, nun sitze ich hier und kann gar nicht richtig abschalten. Wie soll ich mich verhalten, was sagt denn dieser Wert aus ? 

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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26.11.2019, 20:59 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Yvi52,

Tumormarker sind, anders als der Name vermuten lässt, nicht zum Screening von Kres geeignet. Dieser Wert sagt zunächst einmal nicht viel aus. Warten Sie zunächst den Termin bei Ihrem Hausarzt ab, dieser wird Sie sicherlich nochmals untersuchen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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02.12.2019, 05:18 Uhr
Antwort

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Ich war zur Untersuchung beim Hausarzt; er vermutet was am Darm, er hat einen Ultraschall gemacht und ich musste jetzt ein Stuhltest machen und mich wohl auf eine Darmspiegelung einstellen. Dann hat dieser CEA Wert wohl doch eine Bedeutung.

Lifeline Gesundheitsteam
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08.12.2019, 14:43 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Yvi52,

der Test auf Blut im Stuhl und ggf. eine Darmspiegelung sind anerkannte Screeningmethoden, da sie sich als valider Marker für möglicherweise vorliegende Tumorerkrankungen gezeigt haben. Der Tumormarker CEA ist ziemlich unspezifisch. Das bedeutet: Ist Krebs nachgewiesen kann hiermit die Therapie und der Erfolg gemonitored werden, ist kein Krebs bekannt, weiß man nicht, ob der Patient Krebs hat oder nicht oder zu welcher Wahrscheinlichkeit eine Krebserkrankung vorliegt, man ist dann also gezwungen zu suchen, obwohl es sonst keine Hinweis gibt. Screeningmethoden sind daher nur sinnvoll, wenn sie möglichst wenig Patienten erfassen, die trotz erhöhtem Wert keinen Tumor haben (=falsch positiv), da diese dann untersucht werden müssen (auch eine Darmspiegelung ist nicht gänzlich ungefährlich und der PAtient wird maximal verunsichert) und die Chance etwas zu finden relativ gering ist. 

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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