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Speiseröhrenkrebs

Kategorie: Innere Medizin » Expertenrat Krebs | Expertenfrage

27.09.2022 | 19:24 Uhr

Bei mir wurde leider im Juli zu meinem großen Schock Speiseröhrenkrebs G3 und T3 diagnostiziert, Typ Plattenephitel.

Radiochemotherapie ist abgeschlossen.

Mitte Oktober ist die Magenhochzug Operation geplant.

Leider soll die Speiseröhre bis zum Hals entfernt werden, da die Größe des Tumors das erforderlich macht.

Ich habe Ängste in Bezug auf die Operation.

Der gesunde Magen entfällt ja dadurch da er ja als Schlauchmagen die Speiseröhre ersetzen soll.

Schließmuskel oben und unten können nicht erhalten bleiben.

Nun ist es ja so dass bei einer Magenentfernung aus einem Teil des Dünndarmes ein neuer Magen gebildet wird. Warum wird das bei einer Speiseröhrenkrebs OP nicht so gemacht?

Wenn die Speiseröhre ganz entfernt wird wie hoch sind meine Chancen mich nach der Operation wieder auf ein gutes Essverhalten einzupendeln?

Oder gibt es Fälle wo langfristig nicht auf die Sondenernaehrung verzichtet werden kann?

 

 

 

 

 

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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28.09.2022, 17:37 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Hachjaa, 

das tut uns sehr leid zu lesen, wir wünschen Ihnen viel Kraft!
Dass Sie Ängste haben, können wir natürlich gut verstehen. Darüber sollten Sie auch ganz offen mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen. 
Es ist richtig, dass man aus dem Magen sozusagen den Ersatz modelliert. Dabei bleibt aber hoffentlich noch ein Teil des Magens als Magen erhalten, der natürlich kleiner ist, aber immerhin noch seine Funktion als Magen erfüllen können soll. Dazu ist er besser geeignet als der Dünndarm. Außerdem ist es bei solchen Operationen am besten, wenn Sie durchgeführt werden, wie "sie immer schon gemacht wurden", da man damit am meisten Erfahrung hat.  
Das Essverhalten wird sich nach der Operation sicherlich ändern, immerhin ist ja der Magen im Anschluss auch kleiner. Ziel ist aber, dass Sie wieder essen können. Das sollte auch forciert werden. Es gibt sicherlich Fälle, in denen das nicht erreicht werden kann, das ist aber nicht das Ziel. Allerdings ist es auch etwas individuell, wie gut Sie Essen vertragen. Wir wollen hier aber bewusst keine wahrscheinlichkeiten angeben, da hier ebenfalls individuelle Risikofaktoren berücksichtigt werden müssen. 

Wir hoffen, wir konnten Ihnen damit weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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