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Meseterialwurzel lymphknoten

Kategorie: Innere Medizin » Expertenrat Krebs | Expertenfrage

29.11.2013 | 01:15 Uhr

sehr geehrte Experten,

hoffe sie können mir weiter helfen , bei meinen Sohn 22 Jahre alt hat man im August einen Mandarinen großen lymphknoten in der meseterialwurzel entfernt dieser wurde in die Berliner charite eingeschickt krebs wurde ausgeschlossen ! Dann gab es eine wundheilstörung an der Narbe kurze zeit später fühlten wir an der rechten Seite ein Ei ,also wieder zum Krankenhaus Ultraschall ergab einen Knoten von ca 6 cm in der meseterialwurzel .,dann hieß es abwarten . Zwei Monate später wieder ins mrt Diagnose knoten noch da gleiche Größe sei ein Bluterguss abwarten . da es meinen Mann , unseren Hausarzt und mir nicht genügte fuhren wir nach Hannover in die Universitätsklinik ,aussage könnte laut Dichte des Knoten ein Bluterguss sein ,sollen abwarten ! 1 Monat später machte unser Hausarzt wieder Ultraschall knoten immer noch gleiche Größe ,, dann telefonierte er mit dem Prof des Krankenhaus wo mein Sohn operiert wurde, der uns dann zu sich bestellte . Gestern waren wir nun da und der meinte ,für ihn sieht es nicht nach ein Bluterguss aus , sondern als sei an der gleiche Stelle wieder ein lymphknoten , und wir sollen uns nun überlegen ob wir noch einmal operieren um zu schauen was es nun ist ,,,ich bin völlig verstört und habe mich belesen,, die meisten raten ab an der meseterialwurzel zu operieren , kann man nicht anders feststellen was es ist  ?.. Und kann es was bösartiges sein obwohl bei den ersten Knoten alles gutartig war ?.dann haben die Ärzte schon von Chemotherapie gesprochen , könnte man dann nicht von vornherein therapieren und sich die op sparen ?.. Kann man heute nicht schon über einen Tumor maker feststellen ob es was böser ist ... Hoffe das ich nicht zu verwirrend geschrieben habe aber bitte helfen sie mir weiter um das alles zu verstehen !!!

lg 

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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30.11.2013, 14:47 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Kirsten48, 

wir verstehen, in welcher schwierigen Lage Sie und Ihr Sohn sich hier befinden. Prinzpiell ist jede Operation ein Risiko. Da haben Sie absolut recht. 

Von einer präventiven Chemotherapie würden wir Ihnen aber auch abraten, da eine Chemotherapie sehr starke akute Nebenwirkungen hat und auch sehr erheblich Langzeitschäden verursacht und Ihr Sohn erst 22 ist. Außerdem ist überhaupt nicht klar, welche Chemo hier überhaupt gegen was eingesetzt werden soll.

Was ist denn bei der ersten OP festgestellt worden? Was wurde in dem Lymphknoten denn diagnostiziert?

Tumormarker sind leider nicht dazu geeignet Tumoren zu suchen. Man muss hier meistens wissen, nach welchem Tumor man sucht. Eine Biopsie könnte Aufschluss bringenm allerdings ist hier das Problem, das man zum einen -falls vorhanden- bösartige Zellen verschleppt werden, zum anderen liegt der Knoten auch in einem schwierig zugänglichen Bereich. 

Wir hoffen trotzdem, wir konnten Ihnen ein wenig weiterhelfen

Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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18.12.2013, 23:57 Uhr
Kommentar

 

Bei mir wurde vor 1,5 Jahren festgestellt, dass Morbus Chron nicht auszuschließen ist. Seit mehreren Monaten habe ich dolle Probleme, dass ich teilweise 7-14 Tage kein Stuhlgang habe, in dieser Zeit hab ich auch keine Probleme oder Schmerzen, nur dass ich meist 1-2 Kilo zunehme. Dann bekomme ich von einer zur anderen Minute starke Bauchschmerzen (Krämpfe), mein Bauch bläht sich auf und ich muss sofort auf Toilette, es kommt am Anfang immer wenig in Form von Durchfall (breiartig) raus, dabei hab ich so starke Schmerzen, dass ich Anfange zu Schwitzen und mir teilweise Schwarz vor Augen wird. Es sind dann immer wieder Pausen von 5 Minuten und dann gehts wieder los (ich geh dann teilweise 1-7 mal auf Toilette) bis dann am Ende viel Durchfall (wässrig) rauskommt. Die Schmerzen halten dann noch an, doch nach ca. ner halben Stunde lassen Sie nach und es ist wieder alles in Ordnung. Dann habe ich wieder keinen Stuhlgang für 1-14 Tage und das Spiel geht von vorne los. Ich habe versucht meine Ernährung umzustellen, mehr Ballaststoffe, viel Trinken. Selbst Abführmittel führen bei mir nicht ab. Ich bekomme erst im Neuen Jahr einen erneuten Termin zur Darmspiegelung. Meine Ärztin hat mit Hefetabletten verschrieben (2 am Tag), damit sich die Darmflora aufbauen kann und angeregt wird, doch die nehme ich auch schon seit 2 Monaten und es hat sich nichts verändert. Ich bin berufstätig und das Problem ist, dass ich nie weiß wann ich wieder Stuhlgang hab und ich diese Schmerzen hab und ständig auf die Toilette muss. Ich habe Angst, dass ich mir nicht nur Schwarz vor Augen wird, sondern dass ich auch mal komplett zusammbreche.


13.02.2017 12:02 – Beitrag von der Redaktion bearbeitet.

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17.12.2013, 23:45 Uhr
Antwort

Hallo ,

Erstmal danke für ihre Antwort . Also in der ersten op sagte man uns ,das  man an hand desKnoten kein langerhans zellund kein morbus hodgkin nachweisen konnte !!! Wunsch unseren Wunsch haben wir die Op erstmal bis Januar verschoben und haben jetzt drauf bestanden das mal eine Magen und darmspieglung gemacht wird , da mir ein Arzt sagte man sollte doch mal da gucken um auch Darm Krankheiten auszuschließen , wie zum bz morbus chron oder morbus Wippe ,,,, sind sehr gespannt morgen ist es soweit , sie werden die Spieglung unter Narkose machen und werden gewebeproben entnehmen ,,!, trotzdem sagen die Ärzte kommen wir um die Op nicht drum herum ,da der Knoten da nicht bleiben  kann und diesmal muss sogar der große bauchschnitt gemacht werden ! Habe unsern Hausarzt nach der Krankheit morbus Whippel gefragt er meint die sagt ihm nichts , können sie mir da was zu sagen . Laut Internet kann sie in der meseterialwurzel lymphknoten Vergrößerung machen ??? 

Vieleicht sollte ich noch erwähnen ,das unser Sohn mit ca 6 Jahre die Mandeln rausbekommen hat und danach sehr oft Bauchschmerzen und nächtelang unter Durchfall litt . Damit lag er 3 mal im Krankenhaus ohne Diagnose leider bezieht das keiner mit ein ....vieleicht haben sie ja noch ein Rat für uns,,,,

Lg Kirsten 

Lifeline Gesundheitsteam
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19.12.2013, 10:49 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Kirsten, 

Morbus Whipple ist eine seltene Erkrankung, die auch eine Schwellung der Lymphknoten an der Mesenterialwurzel hervorrufen kann. Hierbei kommt es durch eine Infektion mit dem Bakterium Tropheryma whipplei zu einem Lymphstau im Bereich des Darmes und somit zum Anschwellen der Lymphknoten. Auch ist bekannt, dass bei einem Morbus Whipple oftmals eine Imunschwäche vorliegt. Ob diese jeoch ursächlich oder Folge der Infektion ist, ist nicht klar. Ungewöhnlich an dem Fall Ihres Sohnes ist jedoch, dass meist Männer zwischen 30 und 60 Jahren betroffen sind. Durchfälle oder Fettstühle sind bei dieser Erkrankung sehr häufig. Für einen Morbus Whipple würden auch Blutarmut, Gelenkbeschwerden und erhöhte Entzündungsmarker im Serum sprechen. 

Diagnostisch würde hier eine Magen- und Dünndarmspiegelung mit mehreren Biopsieentnahmen angeraten sein. 

Wir wünschen Ihnen alles Gute und Ihrem Sohn gute Besserung 

Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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21.12.2013, 01:27 Uhr
Kommentar

Hallo,

nun haben wir die Spieglung hinter uns , erste Befunde leichte magenschleimhautentzündung und helikopacter ..Dickdarm ist total in Ordnung im dünndarm ist eine entzündete stelle ,, nun warten wir noch die werte ab und müssen in drei Monaten wieder zur Spieglung !!! Wir sind völlig verunsichert was jetzt tun sollen ???

was sollen wir nur wegen der op machen ?..

sollen wir nochmal einen anderen Arzt auf alles gucken lassen ,es muss doch rausgefunden werden was mein Sohn nun hat !,,

sorry das ich sie so oft belästige ,,,,,,

lg kirsten 

Lifeline Gesundheitsteam
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23.12.2013, 10:07 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Kirsten, 

Machen Sie sich keine Sorgen, Sie belästigen uns nicht. Dafür sind wir da.

Es wäre prinzipiell denkbar, dass eine überschießende Immunantwort auf einen der beiden Prozesse im Magen bzw. Dünndarm Ihres Sohnes eine starke Schwellung der Mesenteriallymphknoten verursacht. 

Wir können Ihnen hier natürlich nicht raten, dass Ihr Sohn die OP machen lassen soll, oder auch nicht. Interessant wäre sicherlich, was die Entzündung im Dünndarm verursacht. Dies vorher zu klären, könnte die Entscheidung vereinfachen. Wenn Sie alle Befunde beisammen haben, sollten Sie sich nochmals mit Ihrem Arzt zusammensetzen, um dann eine Entscheidung zu finden. 

Wir stehen Ihnen natürlich auch weiterhin gerne für alle Fragen zur Verfügung.

Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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