Mittelmeerfieber

Kategorie: Innere Medizin » Expertenrat Innere Medizin | Expertenfrage

18.01.2000 | 09:01 Uhr

Liebes Expertenteam, <p>eine Freundin von mir leider unter dem Mittelmeerfieber (fam. Vererbung).
Man hat dies erst nach jahrelanger Krankheit in einem Krankenhaus herausge-
funden und ihr ein starkes Rheuma-Mittel verordnet. Sie wird von einem Hausarzt behandel, dieser ist anscheinend mit dieser Krankheit total überlastet. Nun sucht Sie nach evtl.alternativen Medikamenten, sowie nach Ärzten (im Raum Karlsruhe/Baden), die sich mit dieser Krankheit auskennen. <p>Können Sie ihr evtl. weiterhelfen? <p>Vielen Dank für Ihre Mühe!!! <p>Petra

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19.01.2000, 06:01 Uhr
Antwort

Hallo!
Auf jeden Fall ist die Krankheit gut in den Händen eines Rheumatologen aufgehoben, Man findet diese unter Innere Medizin, speziell Rheumatologie in den gelben Seiten. In der Nähe von Karlsruhe kenne ich persönlich einen sehr guten Rheumatologen, der Chefarzt ist des Rheumakrankenhaus Baden - Baden: Professor Dr. Bernhard Lang. Vielleicht sieht er sich Ihre Freundin mal ambulant an und kann Ihr entweder persönlich zur Seite stehen oder einen niedergelasenen Kollegen empfehlen.
Herzlichst
Dr. Sylvia Meske
Internistin, Rheumatologin
Theresienklinik BAd Krozingen

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06.06.2000, 12:06 Uhr
Antwort

Hallo Petra, <p>mein Name ist Füsun Yükselis, ich bin 27
und leide seit ca. 16 Jahren an starken
Bauchschmerzen, bin auch schon ein paar
mal am bauch operiert worden.
1987 bin ich in die Türkei geflogen und habe mich in der Türkei Untersuchen lassen, mir hat man einfach FMF gesagt ohne zu erklären was das bedeutet.
Vor einem halben Jahr habe ich durch zufall erfahren das FMF Familiäres Mittelmeerfieber ist und seit dem bin ich auch wie wahnsinnig am suchen und zwar suche ich nach Ärzten die mir vielleicht weiterhelfen könnten.
Leider ist es mir bis jetzt nicht gelungen einen Arzt zufinden bzw.der mir hilft.Ich habe 1987 in der Türkei von den Ärzten Colchicum Dispert bekommen und nehme pro tag auch eine Draje.
Ich habe durch das Internet so einige Interresante sachen über Mittelmeerfieber gefunden, ich habe vor einem Jahr geheiratet und wünsche mir sehr gerne ein Kind,mein Gynäkologe hat
mir ganz klar gesagt das ich diese tabletten auf gar keinen fall in einer Schwangerschaft nehmen dürfte.
Ich hoffe das du dir meine antwort durch liest und dich vielleicht bei meldest, ich würde mich wirklich sehr freuen, weil ich im moment ziemlich verzeifelt bin.
Herzlichen Dank <p>Füsun Yükselis
Hauptstr.117
50859 Köln <p>Tel.:0221/5001673 Abends
f.yuekselis@asb.de

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06.06.2000, 18:06 Uhr
Antwort

Die Frage ist ob die Diagnose richtig ist. Ohne Fieber gibt es eigentlich kein Mittelmehrfieber. Aus diesem Grund sollte man die Therapie aussetzen und die Diagnose versuchen zu erhärten. Bius dahin sollten Sie sich mit der Schwangerschaft gedulden. <p>Dr. B. Birkner

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06.06.2000, 20:06 Uhr
Antwort

Sehr geehrter Dr.Birkner, <p>erst möchte ich mich bei Ihnen herzlich bedanken das sie mir geantwortet haben. <p>Ich habe vor 2 Jahren das Colchicin für eine Woche abgesetzt, weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte das mir diese Gicht Tabletten helfen sollen, leider habe ich die erfahrung gemacht das ich fast 6 Wochenlang starke Bauchschmerzen hatte, in der sechsten Woche habe ich es nicht mehr ausgehalten und bin ins Krankenhaus gebracht worden, da habe ich eine Bauchspiegelung bekommen esn war wieder alles in Ordnung.
Ich habe natürlich wieder angefangen das Colchicin zu nehmen.
Ich möchte Ihnen noch dazu sagen das ich jedesmal wenn die Bauchschmerzen auftreten auch hohes Fieber habe.
Ich würde mich freuen wenn Sie erneut antworten würden.
Vielen Dank <p>Füsun Yükselis

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07.06.2000, 08:06 Uhr
Antwort

Unter den von Ihnen genannten Umständen ist tatsächlich von einem Mittelmeerfierb auszugehen. Die Therapie ist wie selbst erlebt haben auch wirksam, so daß eine Schwangerschaft für Sie nur unter sehr großen Problemen zu verwirklichen ist. Das Risiko einer Schwangerschaft muß gegen Ihre Erkrankung abgewogen werden. Sie sollten sich an einer Universitätsfrauenklinik beraten lassen.
Dr. B. Birkner

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