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Hyperkinetisches Herzsyndrom

Kategorie: Innere Medizin » Expertenrat Innere Medizin | Expertenfrage

10.01.2000 | 12:01 Uhr

Ich bin inzwischen 28, m und leide seit über 10 Jahren an einem solchen Syndrom.
Mein Arzt hatte anfangs ein Ultraschall des Herzens und eine Blutuntersuchung zwecks einer möglichen Schilddrüssenüberfunktion durchgeführt. Beides ist jedoch in Ordung. Der Arzt verschrieb mir Betablocker, welche ich nun seid über 10 Jahren einnehme. Anfänglich hieß es ich müsste diese nur eine zeitlang nehmen - inzwischen heißt es wohl ein Leben lang... Folgen der Medikamenteneinnahme sind bei mir u.a. Gewichtszunahme und seit kurzem ein Tinitus ähnliches Ohrengeräusch. <p>Meine eigentliche Frage: Wieso kann man nicht feststellen woher dieses Syndrom bei mir kommt ?? Ich habe meinen Arzt kürzlich darauf angesprochen und er meinte das Wort Syndrom bedeute man wisse nicht woher die Krankheit eigentlich käme... Da Frage ich mich doch wieso ein Arzt selbst auf Wunsch des Patienten keine näheren Informationen über die Krankheit für mich hat und nicht einmal die Frage nach einer möglichen Besserung beantworten kann... <p>Wäre nett, wenn Sie ein paar Worte über
diese Krankheit schreiben könnten.

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11.01.2000, 05:01 Uhr
Antwort

Hallo Wolfgang!
Wie soll der arme Arzt eine Antwort geben, wenn es keine gibt?
Syndrom bedeutet übrigens genau übersetzt: Kombination von Krankheitsbeschwerden fixer Art. Dabei kann man sowohl die Ursache wissen, wie auch nicht, aber die Beschwerden äußern sich bei allen Menschen gleich, sodaß dieselbe Ursache vermutet werden kann.
Das hyperkinetische Herzsyndrom ist eine wenn man so will Übererregbarkeit des Herzens auf die eigene elektrische Herzschlagbildung, dadurch kommt es mangels elektrischer Isolation ( nur funktionell, nicht organisch) zu Rhythmusstörungen und wiederkehrendem Herrasen. Oft handelt es sich um Menschen auch andererorts von hoher Empfindsamkeit ( der Tinnituis spricht dafür)
Wichtig ist es schwere Organstörungen auszuschließen, das ist erfolgt. Die Dauer der Problematik ist, da es sich eben um eine mit der Person verbundene Überempfindlichkeit handelt schwer abschätzbar, alle Varianten sind möglich, und mit der Herzalterung kann es auch Änderungen geben. Hilfe kann man erwarten durch eine Herunterregelung der Empfindlichkeit, das kann man durch Betablocker tun, durch Kalium und Magnesium, durch Psychotherapie, Sport im Herzaudauerbereich, Entspannungtechniken. Vielleicht wäre ein Heilverfahren in einer Rehaklinik
für Herzprobleme ein snnvoller Schritt.
Herzlichst
Dr. Sylvia Meske

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10.03.2000, 12:03 Uhr
Antwort

Ich hab dieses Problem auch, aber will
keine Betablocker nehmen, weil ich
meinen Körper nicht beeinflussen will
und auch wegen den Nebenwirkungen.
Probiers doch mal mit einem chinesischen
oder indischen Arzt bin auch grad dabei.
Ajurveda Medizin soll auch ganz gute
Erfolge dabei erzielen, aber auf dauer
halte ich die Betablockermethode für ganz schlecht. <p>Viel Erfolg <p>Tschüß
Christoph

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