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An Andreas: Beitrag Inneres Zittern

Kategorie: Innere Medizin » Expertenrat Innere Medizin | Expertenfrage

16.11.2000 | 02:11 Uhr

Hallo Andreas!
Da wir ja -wie wir damals festgestellt hatten- die gleichen Beschwerden haben, möchte ich dich bitten, mir einmal mitzuteilen, ob du inzwischen etwas dagegen unternommen hast, d.h. warst du beim Arzt? Wenn ja, welche Untersuchungen hat er gemacht und was ist dabei herausgekommen?
Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir antworten würdest, da ich das innere Zittern in letzter Zeit wieder beim Einschlafen/Aufwachen ziemlich stark habe und mir ein bisschen Sorgen mache. <p>Gruß, Pia

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16.11.2000, 05:11 Uhr
Antwort

Liebe Pia,
der Beschreibung nach dürften es sich um sehr ähnliche Symtome handeln.
Ich habe intensiv die verschiedenen Medizinseiten im Internet durchforstet.
Leider bisher keine zufriedenstellenden Lösungsanstätze gefunden. Zwischenzeitlich (vor 12 Tagen) bin ich zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres
mit dem Verdacht eines Schlaganfalles (Notfall)in die Klinik eingeliefert worden. Alle neurologischen Untersuchungen waren auch diesmal wieder ohne Befund. Ich spare mir hier die Auflistung aller Untersuchungen. Ein seit längerer Zeit bestehendes HWS-Syndroms könnte eine mögliche Ursache sein. Aber auch eine psychosomatische Erkrankung sei denkbar.
Das innere Zittern besteht, insbesondere während der Aufwachphase, immer noch. Habe heute noch einen weiteren Termin bei einem Neurologen. <p>Vielleicht hattest Du ja schon kleine Erfolge erzielen können <p>Bis bald

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16.11.2000, 06:11 Uhr
Antwort

Lieber Andreas! <p>Vielen Dank für deine Antwort. Ich hoffe, es geht dir jetzt nach dem Krankenhausaufenthalt wieder besser. <p>Nein, ich habe leider noch keine Erfolge erzielen können, d.h. ich war bei keinem Arzt, da die Beschwerden monatelang nicht da waren und ich mehr oder weniger *vergessen* habe, dass ich jemals sowas hatte.
Seit einigen Tagen tritt dieses Gefühl aber nun jede NAcht auf, was sehr unangenehm ist. Manchmal tritt es auch kurz vor dem Einschlafen auf, nicht nur beim Aufwachen.
Deiner Antwort kann ich entnehmen, dass es sich also bei dir nicht um die Erkrankungen handelt, die die Experten damals vermuteten (Schilddrüse, eine Form der Epilepsie...). Einerseits ist das ja schonmal beruhigend, aber man ist doch erst richtig beruhigt, wenn man weiß, wo es denn letztendlich herkommt. Vielleicht ist es ja auch ganz harmlos!
Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir eventuelle Neuigkeiten bezüglich der Ursache mitteilen würdest.
Eine Frage noch: Steht der Schlaganfallverdacht bei dir im Zusammenhang mit dem inneren Zittern? <p>Alles Gute,
Pia

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17.11.2000, 02:11 Uhr
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Hallo Pia, <p>ich habe auch dieses innerliche Zittern, auch meistens abends und morgens, aber auch tagsüber nur nicht so schlimm und dadurch auch Angstzustände.
Beschreibe bitte nochmals genau wie es bei Dir ist.

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17.11.2000, 12:11 Uhr
Antwort

Hallo Zicko! <p>Lies mal meinen Beitrag Inneres Zittern plus Antworten vom 16.8.00 im Board Hausarzt. Da habe ich es beschrieben.
Im August trat dieses komische Gefühl auch immer nur nachts beim Aufwachen auf und hielt vielleicht 20 sek. lang an. Als ich dann richtig wach war, war es auch schon wieder vorbei.
JEtzt habe ich das aber auch beim Einschlafen. Es ist als ob man innerlich vibriert, als ob man irgendwie an Strom angeschlossen ist. Das Gefühl scheint in den Muskeln zu sein und spielt sich v.a. in BEinen, Brustkorb, manchmal auch im BAuch ab. TAgsüber habe ich das eindeutig weniger - vielleicht merkt man es auch nur nicht so stark, weil man abgelenkt ist- aber es ist trotzdem da.
Es geht mir da wie dir, manchmal bekomme ich richtig Angst, wenn es innerlich so kribbelt/zittert.
Hat du das denn schonmal von einem Arzt untersuchen lassen? Wenn ja, was ist dabei herausgekommen? <p>Grüße von Pia

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17.11.2000, 20:11 Uhr
Antwort

Hallo Pia, Hallo Zicko,
die Symtome sind sehr gut beschrieben. Dieses innere Zittern gerade während der Einschlafphase bzw. kurz nach dem Aufwachen erinnert mich immer an das Gefühl von Herzflimmern und Herzryhtmusstörungen, sind es aber definitiv nicht bei mir. Neurologisch wurde der Verdacht geäußert,daß diese Unruhe psychosomatisch bedingt ist. Bei mir wurden bisher keine Krankheitsanzeichen für eine Schlaganfallgefährdung erfunden. Habe die ersten zwei Sitzungen bei einem Psychotherapeuten hinter mir. Meine ihm beschriebenen Symtome sind hinlänglich bekannt,eine genaue Diagnose fehlt jedoch bisher. <p>Gruß
Andreas

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17.11.2000, 21:11 Uhr
Antwort

Hallo Andreas und Zicko! <p>Das Gefühl des Herzflimmerns trifft es auf den Punkt. Das hatte ich ja damals auch so ähnlich beschrieben.
Mir hilft es immer schon, wenn ich von irgendwelchen Beschwerden die Ursache kenne und ich denke auch, dass es bei mir psychosomatische Störungen sind.
Heute habe ich noch in einem med. Lexikon etwas gefunden, was diese Vermutung eventuelle bestätigt. Da ja die Begriffe *inneres Zittern* oder *KRibbeln* eher nicht in solcher Literatur zu finden sind, habe ich mal bei *Tremor* nachgesehen. Unter Differentialdiagnose des Tremors waren mehrere verschiedene Ursachen und Erscheinungsformen genannt, jedoch traf für *unser Problem* nur der *psychogene Tremor* zu: Zitat (aus: Hahn, J.-M.: Checkliste Innere Medizin. Thieme 1998: 638): *meist grobschlägiger, im Bereich der Extremitäten oder auch am gesamten Körper auftretend, Besserung durch Ablenkung.*
Ich frage mich nur, ob damit auch der *innere Tremor* gemeint ist oder nur etwas äußerlich sichtbares??? <p>Erstmal danke Andreas, dass du mir nochmal ausführlich geantwortet hast. Es hat mir echt geholfen. <p>Gruß, Pia

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20.11.2000, 02:11 Uhr
Antwort

Hallo Andreas, habe Eure Mails gelesen.
habe dieses Vibrieren in der Ein- und Aufwachphase seit nunmehr ca. 12 Jahren.
Symptom tritt bei mir phasenweise auf. mehrere Wo. dann wieder Pause.keine Regelmäßigkeiten feststellbar. ich bin mir heute sicher, daß das Vibrieren eine Begleitsymptomatik ist, wenn das Bewußtsein sich von der Körperebene loslöst und kurz vorm Aufwachen wieder mit der Körperebene verschmilzt. macht Euch keine Sorgen!. das Vibrieren ist nicht körperlich-materieller Art. Bewußtsein und Körper existieren sehr vereinfacht ausgedrückt in unterschied-lichen Schwingungsebenen (Frequenzen), die synchronisiert werden müssen. normalerweise ist das für jeden lediglich ein business as usual, das auf unbewußter Ebene korrekt funktioniert. die Schulmedizin kann Euch dabei natürlich nicht helfen. Jedes Vibrieren (so lästig es auch sein mag) beinhaltet die Chance einen bewußten Übergang zu schaffen. Seit Jahrhunderten ersinnen spirituell Suchende Methoden, um genau das zu erreichen. In der Esoterik ist übrigens oft beschrieben, daß bei vielen Medien der sog. Kontaktaufbau mit diesem Vibrieren einhergeht (tuning up).

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20.11.2000, 02:11 Uhr
Antwort

Hallo Dirk, <p>du glaubst gar nicht wie du mir mit dieser Antwort geholfen hast!!
Ehrlich gesagt habe ich diese Theorie auch schonmal im Hinterkopf gehabt, aber da mir der Experte damals eher das Gefühl gab, dass diese Symptome auf keinen Fall normal seien, habe ich mir diese Idee schnell wieder aus dem Kopf geschlagen und herumgerätselt, was wohl die Ursache meiner Beschwerden sein könnte. Dementsprechend habe ich mich in letzter Zeit wirklich mit diesem Problem herumgeschlagen und mir Sorgen gemacht. Als ich aber deine Antwort heute morgen las, ging bei mir wieder buchstäblich *die Sonne auf*!
Vielen, vielen Dank nochmal! <p>Gruß, Pia

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