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Welche Therapiemöglichkeiten bei Periathropathia coxae

Kategorie: Knochen-Gelenke » Expertenrat Gelenkbeschwerden/Rheuma | Expertenfrage

01.05.2020 | 21:58 Uhr
Hallo,

ich bin 28, weiblich und habe seit ca. 5 Monaten mehrmals täglich sowie nachts stechende Schmerzen in der rechten Hüfte. Verursacht wurden sie durch eine mehrmonatige körperliche Überlastun. Diese Schmerzattacken gehen 20 Sekunden bis zwei Minuten. Sie sind so stark, dass mir schwarz vor Augen wird. Auf einer Skala von 1-10 (10=schlimmster Schmerz) würde ich den Schmerz bei 8 verorten. Die Schmerzattacken können wenige Male am Tag oder in der Nacht auftreten. An schlimmen Tagen habe ich sie alle 15 Minuten. Seit einigen Tagen sticht es sogar zwischen den Schmerzattacken. 
Ein MRT wurde bereits gemacht. Der Radiologe hat erstmal nichts gesehen. Ein Orthopädie hat sich dann mit einem Oberarzt für Neurologie Zeit genommen und mehrere entzündete Muskeln und Sehnen gefunden. Das heißt wohl Periathropathie der Hüfte bzw. Periathropathia coxae. Eine Behandlung mit Ibuprofen und Diclofenac hatte keine Wirkung. Physiotherapie/manuelle Therapie führt eher zu einer Verschlechterung. Seit drei Wochen nehme ich eher auf Verdacht zunächst 15 mg, jetzt 20 mg Prednisolon (Kortison). Damit wurde es zunächst deutlich besser (seltener Schmerzattacken, der Schmerz lässt sich eher aushalten) allerdings kehren die Symptome jetzt deutlich schlimmer zurück.

Ich finde im Internet recht wenig zu der Diagnose und Therapiemöglichkeiten. Die Ärzte scheinen etwas hilflos zu sein...

Vielen Dank für eure Hilfe!

02.05.2020 12:23 – Beitrag von der Redaktion bearbeitet.

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Lifeline Gesundheitsteam
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10.05.2020, 12:19 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo, 

es sollte zunächst die Ursache der periarthropathie untersucht werden. Was meinen Sie mit Überbelastung. Die Hüftgelenke einer 28-jährigen sollten sehr hohe Belastungen standhalten können. Wurde denn auch ein Röntgen der Hüften gemacht? In der MRT können knöcherne Strukturen häufig nicht ausreichend beurteil werden. Ein guten Ansprechen auf Cortison kann auch auf eine rheumatische Erkrankung hinweisen. Wurde denn bereits eine Blutuntersuchung gemacht? Zudem können auch "Fehlanlagen" der Hüftgelenke zu Beschwerden führen.

Wir wünschen gute Besserung - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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