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MRT Befund..Wie wird es weiter gehen?

Kategorie: Knochen-Gelenke » Expertenrat Gelenkbeschwerden/Rheuma | Expertenfrage

27.03.2021 | 11:38 Uhr

Ich bin weiblich 46 Jahre alt und musste vor 1,5 Woche in Notaufnahme.Hatte aufeinmal brutal starke Schmerzen im rechten Bein/ Knie und konnte teils nicht mehr laufen.Sehr schlimm bei Bewegung sowie auch in Ruhe. Jedenfalls war ich inzwischen beim MRT und soll mich nun mit Überweisung um einen Orthopäthen o.Chirurgen kümmern. Das ist schwerer als gedacht u. bis jetzt ohne Erfolg. Nach dem Wochenende probiere ich es weiter.
Vielleicht kann mir hier jemand zu meinem Befund was sagen...?! Was eventuell auf mich zu kommt u.s.

"Medial betonte Pangonarthrose mit osteophytären Anbauten an den medial und lateral artikulierenden Gelenkflächen sowie medial betonter Gelenkspaltverschmäterung.
Im zentralen druckaufnehmenden Aspekt des medialen Femurkondylus zeigt sich ein bis zum Knochen reichender Knorpelriss mit assoziierter 5 x 4 x 5 mm messende Osteonekrose'Stadium III) mit deutlich ausgeprägtem perifokalen
Knochenmarksödem im medialen Femurkondylus. Sonst Chodropathie Grad lll.Degenerative Binnenschädigung des Innenmeniskus mit initialer horizontaler Rissbildung ohne Kontakt zur Ober- oder Unterfläche.
Initiale degenerative Binnenschädigung des Außenmeniskus. Keine relevante Chondropathie im lateralen Kniegelenkkompartment.
Die Kreuzbänder sowie Kollateralbänder durchgängig.
Femoropatellararthrose. Chondropathie Grad ||-||[ im Femoropatellargelenk. Verdacht auf Chondrokalzinose der zentralen Trochlea.
Gering vermehrte reaktive Synovialitis im Kniegelenk."

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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31.03.2021, 21:27 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo dialorsa,

das ist eine sehr gute Frage und eine einfache Antwort gibt es hierauf leider nicht. Im Prinzip ist beschrieben, dass der Gelenksknorpel sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde und das ganze Gelenk auf eine Art andauernde Entzündung schon reagiert. Die Menisken sind beschädigt.
Was die Behandlung wird, lässt sich daraus leider nicht sagen, dafür braucht es tatsächlich einen Orthopäden oder Chirurgen vor Ort, der den Verlauf über längere Zeit beobachten und einschätzen kann und anhand der eigenen Erfahrung beurteilt.
Wahrscheinlich wird ein operativer Eingriff notwendig, wie ausgeprägt dieser wird und ob ein einzelner reicht, oder ob der Arzt sogar ganz auf eine konservative Behandlung setzt, belibt abzuwarten.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen damit weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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