Avatar

Kalte Hände, schmerzende Gelenke, kein Rheuma

Kategorie: Knochen-Gelenke » Expertenrat Gelenkbeschwerden/Rheuma | Expertenfrage

09.02.2005 | 08:47 Uhr

Hallo!
Langsam bin ich am verzweifeln.
Vor 3 Jahren im Winter bekam ich plötzlich ein ewiges Jucken an den Händen mit kleinen Bläschen. Habe viele Apotheker in der Familie und gehe nicht gern zum Arzt und daher dachten wir erstmal, dass es ein Pilz sein könnte (ich arbeitete zu der Zeit im Sozialamt). Ich bekam eine Creme und es ging langsam weg...zum Frühling hin.
Im nächsten Winter (immer ab Oktober bis März) wurden die Fingergelenke dick und geschwollen, jeder tippte auf Rheuma. Doch ich habe keine warmen Hände, sondern sie sind immer eiskalt. Das einzig Rheumatypische ist die Morgensteifigkeit und die Schwellung mit starken Schmerzen verbunden (besonders rechte Hand die ich ja immer brauche). Betroffen sind Zeige- und Ringfinger, wobei die Beeinträchtigung im Alltag groß ist. Nun war ich bei einer Rheumatologin, da ich diesen Winter auch wieder Beschwerden habe. Sie kann allerdings nur Rheuma ausschließen, aber hat absolut keine Erklärung für meine geschwollenen schmerzenden Mittelfingergelenke. Mein Blutbild war super bis auf einen leicht erhöhten Trombozythen-Wert, dem sie die blaue Farbe an den Schwellungen und die Marmorierung der Hände zu schreibt. Sie verschrieb mir für 1 Woche 10mg Prednisolon und für eine weitere Woche 5mg. bei 10 mg ging fast alles weg, doch bei 5mg kamen die Beschwerden wieder. Nun will ich aber nicht ewig Dieses Zeug zu mir nehmen...
Kann mir jemand helfen?
Sind es Säureablagerungen? Oder ist es eine ganz andere Art von Kälteallergie? ich krieg die Finger nämlich nich warm, nicht mit Handschuhen und grade mal so für eine Stunde, wenn ich ein heißes Handbad mache...
Hilfe!

Helfen Sie mit Ihrer Bewertung: Ja, dieses Thema ist hilfreich!

4
Bisherige Antworten
Avatar
Beitrag melden
09.02.2005, 07:58 Uhr
Antwort

Hallo Birgit1
Es gibt tatsächlich rheumatische Schäden durch Kälte: Kälteurticaria, Kältefibrinogenämie, Kälteagglutininkrankheit und Kryoglobulinämie. Leider helfen dabei außer Kältevermeidung in erster Linie nur die Corticoide. Die Diagnose sollte aber gesichert werden. Dazu muß man aber selbst in ein geeignetes Labor gehen, denn das Blut muß warm abgenommen werden und warm gehalten werden bis zur Testung.
Gute Besserung
Dr. Meske

Avatar
Beitrag melden
26.02.2006, 06:33 Uhr
Antwort

hallo birgit!

die symptome, die du beschreibst treffen auch punktgenau auf mich zu.

mein verlauf:

-erste symptome im heurigen (strengen) winter
-rechte hand: zeigefinger,ringfinger u. kl. finger sind am mittelfingergelenk geschwollen und typische morgensteifigkeit
-linke hand: schmerzen im mittelfinger u. morgensteifigkeit
-marmorierte hände bei kälteeinfluss
-zuweilen leichter schüttelfrost

auf alle fälle war ich mittlerweile beim arzt. der bluttest ergab einen neg. rheumafaktor und alle weiteren blutwerte waren wunderschön laut arzt.

nach kurzem ablinkgen der symptome sind sie nun wieder aufgetreten!

Vielleicht kannst du mir ja über deine Fortschritte berichten, würde mir sehr helfen!
Würde mic hauch sehr über weitere Antworten freuen!

mit besten grüßen

Diskussionsverlauf
Stellen Sie selbst eine Frage!

...an andere Nutzer der Lifeline-Community oder unsere Experten

Stichwortsuche in Fragen und Antworten

Durchstöbern Sie anhand der für Sie interessanten Begriffe aus Gesundheit und Medizin die Beiträge und Foren in der Lifeline-Community.