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Extremer Lymphstau nach Facelift - nichts hilft

Kategorie: Schönheitsoperationen » Expertenrat Faltenbehandlung | Expertenfrage

17.08.2008 | 08:23 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Muggenhtaler,
ich weiß, Sie hatten solche Fragen schon beantwortet, aber ich bin ein besonders schwerer Fall ;-(
ich hatte vor 4 Monaten ein Facelift. Bis heute habe ich einen extremen Lymphstau an beiden Wangen. Er wandert, also mal ist er näher an den Ohren, mal mehr in der Gesichtsmitte, manchmal steigt die Lymphe bis zum Jochbein, dann wieder sackt das ganze bis in den Hals ab. Abfließen kann die Lymphe nicht. Lymphdrainage, Massagen, Lymphmedikamente (Lymphtiral) verschlimmern den Lymphfluss und - stau extrem. Abfließen kann die Lymphe aber nicht.
Seit 4 Wochen ist es ein ganz kleines bißchen besser geworden: die Lymphmenge hat sich etwas, also ganz wenig, reduziert. Seither ist auch das Taubheitsgefühl an den Wangen reduziert.
Haben Sie noch eine Idee? V.a. was die Ursache sein könnte? Die Fäden wurden mir schon vor 6 Wochen gezogen.
Wenn nicht, wie lange dauert das im schlimmsten Fall?
Vielen Dank im Voraus
Tiziane Tanner

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Experte-Muggenthaler
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18.08.2008, 11:56 Uhr
Antwort von Experte-Muggenthaler

Sehr geehrte Frau Tanner,

da Faceliftings auf sehr unterschiedliche Weisen durchgeführt werden, kann es auch verschiedene Gründe für lang anhaltende Schwellungen geben. Am besten lassen Sie sich von Ihrem Arzt den OP-Bericht geben. Dann wird es einfacher sein, die möglichen Ursachen für die Schwellungen zu bestimmen.
Eine Lymphdrainage ist nur dann hilfreich, wenn sie durch erfahrene Physiotherapeuten durchgeführt wird.
An sonsten sollten nach sechs Monaten keine Schwellungen, Verhärtungen oder Gefühlsstörungen mehr bestehen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Frank Muggenthaler

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21.08.2008, 07:02 Uhr
Antwort

Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich hoffe, Sie haben recht. (Ich bin nämlich am Ende mit den Nerven und meinem Latein)
Herzliche Grüße
Tiziane Tanner

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23.11.2009, 12:49 Uhr
Antwort

Sehr geehrter Herr Dr. Muggenthaler,
1 1/2 Jahre sind vergangen´seit der OP und ich habe noch immer dieselben extremen Beschwerden. Der plastische Chirurg behauptet einfach, das sei nicht so. Der OP Bericht besteht aus der Behauptung, dass alles gut gemacht worden sei.

Lymphdrainagen verschlimmern meine Beschwerden. Es war nach der OP zu einer Nachblutung gekommen, musste notoperiert werden. Die Narbe ist dick und war lange entzündet. Der Chirurg damals hat auch mit einer langen Spritze Wasser aus dem Hals abgesaugt. An dieser Stelle habe ich den größten Stau und die schlimmsten Schmerzen. Ich gehe von Arzt und Arzt - keiner sieht sich für irgendetwas zuständig. Außerdem sieht alles / ich furchtbar aus.

Haben Sie noch eine Idee?

Mit freundlichen Grüßen
T. Tanner

Experte-Muggenthaler
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23.11.2009, 23:24 Uhr
Antwort von Experte-Muggenthaler

Sehr geehrte Frau Tanner,
ohne Sie persönlich gesehen zu haben, fällt es mir schwer, Ihnen einen konkreten Rat zu geben. Ihre Beschwerden sind sehr ungewöhnlich. Ich denke schon, dass Gesichtschirurgen, die über einige Erfahrung bei Faceliftings verfügen, Ihnen weiterhelfen können. Es führt daher kein Weg daran vorbei, weitere Ärzte aufzusuchen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Frank Muggenthaler

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08.05.2010, 05:07 Uhr
Antwort

Liebe Tiziane,

haben Sie immer noch Probleme mit dem Lyphstau oder ist das Problem jetzt behoben? Ich trage mich auch mit dem Gedanken, ein face/necklift durchführen zu lassen und habe Angst, dass mir so etwas auch passieren könnte ...

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