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Zusammenhang zwischen Erektion und der Menge an Ejakulat?

Kategorie: Männermedizin » Expertenrat Erektionsstörungen | Expertenfrage

07.11.2022 | 09:21 Uhr

Hallo liebe Experten, 

Vor ein paar Jahren fing es bei mir an, das es mit der Erektion nicht mehr so richtig gekappt hat. Nach über einem halben Jahr ohne Sexueller Befriedigung, habe ich mich meiner Hausärztin anvertraut. Diese hat mich sofort an einen Urologen überwiesen. 

Jedoch war es sehr schwierig einen Termin zu bekommen. In der einen Praxis wurde ich abgelehnt da die Urologin nur Frauen behandelt und auch Frauenärztin war. 

In der nächsten Praxis wurde ich auch abgelehnt, da die Praxis voll und überlasstet war. Aber man hat mir eine Ärztin für Sexualmedizin empfohlen,  die gerade neu in der Stadt war. 

Dies Ärztin hat mich in der zuvor genannten Urologischen Praxis untersuchen lassen,  weiterhin war ich beim Kardiologen und bei einem Arzt der meine Halsschlagadern untersucht hat. 

Ich bekam daraufhin Sildenafil und später Tadalafil. 

Die Störung der Erektion kam vom Stress und durch Repressalien von Arbeitgeber. 

Diese hat sich später wieder gebessert und es war auch möglich ohne Tadalafil einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen. 

Ich habe immer Tadalafil zur Hand und wenn ich bemerkte das ich schwächle nehme ich Tadalafil ein.

Was mir jedoch aufgefallen ist, die Menge des Ejakulat ist sehr gering. Zumindest zu dem Zeitpunkt wenn ich keine natürliche Erektion habe. 

Meiner Frau ist es in den letzten Wochen auch aufgefallen, dass ich beim Sex kaum Ejakulat habe. Manchmal ist es das Volumen einer Erbse, trotz intensiven Vorspiel.  Meine Frau vermutet sogar das ich Sex mit einer Kollegin habe oder extrem viel Masturbiere. 

Früher war mein Orgasmus so lange wie das Ejakulat Schwallartik ausgestoßen wurde und die Menge war nicht unerheblich.  Jetzt ist es extrem kurz und die Befriedigung ist auch nicht so intensiv wie früher. 

Wie erreiche ich eine höhere Menge an Ejakulat?  Gibt es vielleicht ein Medikamente mit deren Einnahme man die Menge steigern kann? Nach einer Woche sollte man doch soviel Ejakulat haben das man einen  Teelöffel füllen könnte. 

Ich danke Ihnen vielmals und verbleibe mit freundlichen Grüße 

Mike01 

 

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Lifeline Gesundheitsteam
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14.11.2022, 17:42 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Mike01,

Verzeihen Sie bitte unsere verpätete Antwort.
An sich ist es schon richtig, dass die Menge an Ejakulat nach längerer Zeit Enthaltsamkeit zunehmen sollte, allerdings nimmt sie nach einigen Tagen wieder ab. Deshalb ist ein Zeitintervall von ca. 4 Tagen wahrscheinlich besser.
Ein Medikament zur Steigerung der Menge gibt es leider nicht. Allerdings gibt es verschiedene Faktoren, die einen Einfluss haben. Dazu gehört Stress genau so wie verschiedene Umweltfaktoren wie Temperatur, Luftqualität, Sonnenzeit und so weiter. 
Insofern ist es schon erklärbar bei Ihnen. Wichtig ist deshalb wahrscheinlich auch wichtig, dass Sie Stressfaktoren so gut wie möglich beseitigen und sich auch nicht durch diese Tatsachen weiter stressen lassen. Auch die Erwartung beim Sex selbst sollte Sie nicht unter Druck setzen. Sprechen Sie aber auch mit Ihrem Arzt nochmal darüber. 

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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15.11.2022, 10:10 Uhr
Antwort

Hallo liebe Experten, 

Ich habe sehnlichst auf die Beantwortung meiner Frage gewartet und möchte mich dafür bedanken. 

Die Stress Faktoren auf der Arbeit werde ich nicht verringern können, dieser Druck kommt auch von der Firmenleitung, der für eine ständigen Personalwechsel in der Firma sorgt. 

Das Schichtsystem macht dann noch den Rest, so dass sich keine Zweisamkeit im Privaten finden lässt. Die Frau arbeitet am Tag und ist am Abend so kaputt und schläft auf dem Sofa ein. 

Somit bleibt nur die Zeit am Wochenende wenn wir ein gemeinsames Wochenende haben um Sexuell aktiv zu werden, doch halt es gibt noch Kinder im Haushalt. Somit muss man hoffen das die Kinder etwas länger schlafen. Dazu kommt dann noch die Lust die beide haben müssen.  Das Zusammenspiel ist allerdings so komplex das man sich wundert das man doch das eine oder andere Mal zusammen findet.

Zuallem kommen dann auch noch Ängste, dass man versagt und die Frau nicht wirklich befriedigt.  Da unterstützt mich zwar auch das Tadalafil doch wäre es auch schön ohne diese Unterstützung eine Erektion wie in der Jugend zu haben. 

Die Fragen der Frau nach der Menge des Samenerguss wirft dich dann wieder zurück. Das Kondom ist fast trocken,  beim Oralverker kommt fast gar kein Samenerguss und bei der Selbstbefriediegung erscheint eine Erbsen große Perle an der Eichel. 

Die Frage meiner Frau ob ich es nach dem Lehrgang auf dem ich war, mit meiner Kollegin gemacht habe oder ob ich jeden Tag masturbiere ist schon deprimierend für mich. 

Neulich war ich bei einem Junggesellenabschied der Weg führte in ein Pornokino. Zwei Paare die sich in dem Swingerähnlichen Ambiente ihren gelüsten hingaben erregten alle Männer, sodass alle begannen zu masturbieren. Ich konnte bei einigen Männern sehen welche riesige Menge an Samen aus ihnen kam. Es war äußerst peinlich als bei mir nur so eine geringe Menge kam. 

Nun weiß ich nicht ob ich das mit dem Urologen besprechen soll den ich nächste Woche Montag das erste Mal  besuche, da mein letzter nur noch Privat Patienten behandelt. 

Danke Liebe Grüße Mike01 

 

 

 

Lifeline Gesundheitsteam
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15.11.2022, 15:53 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Mike01,

besprechen Sie das auf jeden Fall mit dem Urologen. Keine Sorge, er unterliegt ja auch der Schweigepflicht. 
Möglich ist theoretisch auch, dass die Prostata nicht richtig arbeitet, deshalb wäre eine Prostatauntersuchung auch sinnvoll. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass eine nennenswerte oder bedrohliche Erkrankung der Porstata vorliegt. Am ehesten ist dies aus unserer Sicht ebenfalls stressbedingt. 
Ihr Urologe kann Sie dazu aber untersuchen und die Situation besser einschätzen als wir. Sprechen Sie deshalb das Thema unbedingt an. 

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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28.11.2022, 10:13 Uhr
Kommentar

Hallo liebes Lifeline Team. 

Mein Urologe hat keine Auffälligkeiten an der Prostata festgestellt. Aus seiner Sicht ist bei mir alles in Ordnung. Seine Empfehlung ist, daß ich mich Beruflich Um orientieren soll. Schichtarbeit und auch der Stress,  sind nicht förderlich für die Sexuelle Gesundheit. Er kann mich nicht wirklich Behandeln und wüsste auch nicht weiter wie er mir helfen kann. Medikamente bekomme ich von meiner Ärztin und somit sehen wir uns zur nächsten Untersuchung in einem Jahr. 

Danke Liebe Grüße Mike01 

Lifeline Gesundheitsteam
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28.11.2022, 14:32 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Mike01,

das sind dann wahrscheinlich eher beruhigende Nachrichten für Sie. Gleichzeitig ist aber natürlich noch der Stress da, der Ihnen zu schaffen macht. Das ist klarerweise tatsächlich nicht das Aufgabenfeld des Urologen. 
Eine Möglichkeit wäre jetzt natürlich noch, psychotherapeutische Unterstützung anzunehmen. Dabei sollte es vor allem darum gehen, dass Sie lernen, wie Sie kurze Freizeitphasen optimal nutzen, um Stress zu verarbeiten bzw. abzubauen. Hierfür gibt es Methoden. Darüber sollten Sie mit einem Therapeuten sprechen. 

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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