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Muss ich zur Nachkontrolle?

Kategorie: Magen-Darm » Expertenrat Durchfall/Übelkeit | Expertenfrage

22.06.2019 | 09:43 Uhr

Guten Tag,

ich hatte aufgrund von Blut im Stuhl im Sommer 2017 eine Darmspiegelung. Befund war eine abheilende, chronische Darmerkrankung, in den Proben konnte kein Erreger spezifiziert werden (da ich zuvor im Urlaub war, vermutete meine Hausärztin, dass ich mir dort was eingefangen hatte) Zur Behandlung bekam ich Einläufe sowie Tabletten. Man empfahl mir, in 6 Monaten eine Nachkontrolle zu machen, diese habe ich aber leider nicht gemacht. Ich hatte wahnsinnige Probleme mit der Einnahme der Abführmittel, Erbrechen, Ekel, Kreislaufprobleme, ich hatte panische Angst davor, das nochmal über mich ergehen zu lassen. Allerdings frage ich mich immer wieder, ob ich es doch nochmal machen lassen sollte? Ich schäme mich vor meiner Ärztin, dass ich es nicht gemacht habe und thematisiere diese Darmgeschichte nicht, wenn ich wegen etwas anderem bei ihr bin. Darmprobleme habe ich eigentlich keine, fühlt sich alles soweit normal an. Was würden Sie mir raten? Danke!

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22.06.2019, 09:43 Uhr
Antwort

Sorry, ich meine chronische Darmentzündung, habe Darmerkrankung geschrieben.

Experte-Ohlert
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22.06.2019, 16:30 Uhr
Antwort von Experte-Ohlert


Sehr geehrte Anfragerin,
sehr geehrter Anfrager,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworte. Zunächst aber eine Vorbemerkung: Es erscheint mit wichtig darauf hinzuweisen, dass ich hier natürlich nur ganz allgemein zu den aufgeworfenen Themen Stellung beziehen kann.
Der Komplexität des Krankheitsbildes eines jeden einzelnen Patienten wird eine Stellungnahme im Rahmen einer "Internetkonsultation" sicherlich nicht gerecht.
Bitte verstehen Sie daher meine Ausführungen auch immer nur als "Denkanstoß" für die weiteren Gespräche mit Ihren behandelnden Ärzten.
Es wird letztlich "Bücherwissen" reproduziert und keinerlei individuelle Beratung in Bezug Ihr Krankheitsbild vorgenommen.
Dies wäre nach der Berufsordnung nämlich auch gar nicht zulässig.

Nun aber zu Ihrer Frage:

Ich würde zu Offenheit und Ehrlichkeit raten. Wahrscheinlich hat Ihre Ärztin auch schon ganz viel vergessen in ihrem Leben (ich jedenfalls bin da auch nicht fehlerfrei ....). Sie wird es verstehen und mit Ihnen zusammen abwägen, ob die Procedur angesichts der Probleme, die Sie damit haben, gerechtfertigt ist. 

 

Wie schon oben gesagt, ist dies kein Portal zu individuellen Beratung über das Wesen von Symtomen - das gehört in die Hand des Arztes, der Sie vor Ort untersuchungen und beraten kann. Da Ihre Frage aber genau in diese Richtung zielt, kann ich nur anraten, einen Arzt vor Ort aufzusuchen.

 

 

Besten Gruss

Dr. Peter Ohlert

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