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Oberbauchschmerzen unterm li Rippen, Bauchkrämpfe-Durchfall

Kategorie: Magen-Darm » Expertenrat Durchfall/Übelkeit | Expertenfrage

31.03.2020 | 22:39 Uhr

Hallo,

ich hatte schon letztes Jahr Oberbauch Probleme gehabt. Es war damals Druck Mitte, Links, Sodbrennen, Aufstoßen, Rückenschmerzen BWS

Ultraschal ok, Blut ok nur leicht erhöhte Cholesterin. Pantoprazol40 für 3 Wo hat sehr geholfen.

Orthopedie- 3 Keilwirbeln, Hyperkyphose, Blockade, Rückenschmerzen sind klar. Physiotherapie hat sehr geholfen.

Nichts weiteres.

 

Seit 3/4 Wochen ( Zusammenhang Corona?) habe ich ab und zu wieder Schmerzen. Linke Seite unterm Rippen - manchmal Stechen, manchmal Zwicken, manchmal Druck ( schwer zu beschreiben). Die Schmerzen sind aber von Essen unabhängig, ich habe ganz normaler Appetit, kein Gewichtsverlust. Stuhlgang bis unterem regulär, 1 x am Tag.

 

Jetzt habe ich aber 3 Mal schon in 2 Wochen noch Durchfall ( weicher Stuhl, aber nur 1 x) erstens habe ich immer Unterbauchkrämpfe und dann nach Paar Minuten muss ich aufs Klo.

Mit erste Schmerzen ( Magen?) habe ich mit Pantoprazol wieder angefangen ( hatte ich übrig ) und habe 3 Wochen genommen. Ich habe zwar kein Sodbrennen, aber doch immer die Schmerzen.

( von 1-10 würde ich 2,25 sagen, so keine unerträgliche Schmerzen )

Und wieder Rückenschmerzen.

 

Jetzt habe ich gelesen, dass Bauchspeicheldrüse Probleme machen auch Rückenschmerzen, und es macht mir sehr Angst.

Ich weiß, ich sollte zum Arzt gehen, aber habe ich auch irgendwie von Coronavirus Angst.

 

können die Schmerzen nur von BWS kommen?

Ich bin 48, weiblich, wechseljahre. 2017 Kolonoskopie alles iO.

 

vielen Dank.

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Experte-Ohlert
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06.04.2020, 18:14 Uhr
Antwort von Experte-Ohlert


Sehr geehrte Anfragerin,
sehr geehrter Anfrager,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworte. Zunächst aber eine Vorbemerkung: Es erscheint mit wichtig darauf hinzuweisen, dass ich hier natürlich nur ganz allgemein zu den aufgeworfenen Themen Stellung beziehen kann.
Der Komplexität des Krankheitsbildes eines jeden einzelnen Patienten wird eine Stellungnahme im Rahmen einer "Internetkonsultation" sicherlich nicht gerecht.
Bitte verstehen Sie daher meine Ausführungen auch immer nur als "Denkanstoß" für die weiteren Gespräche mit Ihren behandelnden Ärzten.
Es wird letztlich "Bücherwissen" reproduziert und keinerlei individuelle Beratung in Bezug Ihr Krankheitsbild vorgenommen.
Dies wäre nach der Berufsordnung nämlich auch gar nicht zulässig.

Nun aber zu Ihrer Frage:

 Beschwerden dieser Art rufen geradezu nach einer tiefgreiferenden Diagnostik. In der Regel ist die sog. Stufendiagnostik zierführend. Von wenig eingreifenden Untersuchungen, z.B. köperlicher Untersuchung, steigert man die Untersuchungsintensität schrittweise hin zu invasiven oder funktionsorientierten Untersuchungen. 

Dies muss natürlich durch einen Arzt vor Ort geschehen.

 

Wie schon oben gesagt, ist dies kein Portal zu individuellen Beratung über das Wesen von Symtomen -
das gehört in die Hand des Arztes, der Sie vor Ort untersuchungen und beraten kann. Da Ihre Frage aber
genau in diese Richtung zielt, kann ich nur anraten, einen Arzt vor Ort aufzusuchen.

 

 

 

Besten Gruss

Dr. Peter Ohlert

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