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Sorgen nach Brustverkleinerung

Kategorie: Schönheitsoperationen » Expertenrat Brustoperation und Implantate | Expertenfrage

05.04.2005 | 06:27 Uhr

Hallo, ich hatte letzten Monat meine Brustverkleinerung.Erst heilte alles gut ab, doch nachdem von der einen Brust zwei Krusten von meiner Ärztin entfernt wurden , unter denen sich Eiter gebildet hatte sind zwei Löcher entstanden aus denen nun immer wieder Wundwasser läuft. Eines wurde vom Arzt gestern geätzt, da sich wildes Fleisch gebildet hatte.Die Brüste sind auch noch im unteren Bereich rot und geschwollen, was der Arzt als Reaktion auf das Nahtmaterial-selbstauflösende Fäden bezeichnete. Ich bin jedenfalls völlig verunsichert.Laut Arzt soll ich die Wunden nur ausduschen und mit serilem Wundpflaster neu verkleben täglich, ich hab jedoch den Eindruck dass sich nichts verändert und die Stellen nicht abheilen. Ganz im Gegenteil, glaube ich dass sie bereits eine neue Stelle bildet und ich das körperfreundliche Pflaster auch nicht vertrage. Nun meine Fragen. Ist damit zu rechnen, dass sich die Stellen von selber wieder schließen? Kann die ganze Brust nach und nach aufgehen, weil ich diese selbstauflösenden Fäden nicht vertrage?Was kann ich tun um die Heilung voran zu bringen und werden durch die furchtbaren Löcher schlimme Narben enstehen?
Bitte um Antwort, bin total fertig. Vielleicht hat ja Jemand Erfahrung mit deratigen Wundheilungsstörungen.
Trotz meiner momentanen schwierigkeiten bin ich aber doch froh dass ich die Brüste hab verkleinern lassen. Wenn das Theater mit der Wundheilungsstörung nicht wäre, dann würd ich Freudensprünge machen.

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06.04.2005, 06:56 Uhr
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Auch wenn sich allein auf Grund Ihrer Schilderung letzlich keine definitive Beurteilung abgeben läßt,können Sie beruhigt sein, dass Wundheilungsstörungen schließlich immer vollständig abheilen, manchmal dauert es ziemlich lange und gelegentlich kann auch eine operative Korrektur notwendig oder sinnvoll sein. Im Zweifel holen Sie sich eine zweite Meinung eines anderen Plastischen Chirurgen ein.
MfG
Dr. Ulmann

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06.04.2005, 10:17 Uhr
Antwort

Herzlichen Dank, dass sie so schnell geantwortet haben!!!
Ich nehme die Zeit der Heilung gern in kauf auch wenns länger dauert, schließlich hat es auch 20 Jahre gedauert bis ich mich zu dem Schritt entschlossen hatte.
Manchmal denke ich , ich hätte es schon viel eher machen sollen, aber dann bin ich doch auch froh dass es jetzt erst gemacht wurde, weil das Ergebnis vor 20 Jahren sicher nicht so schön geworden wäre wie jetzt.
Sie als plastische Chirugen verbringen wirklich Meisterleistungen!!
Eine Frage noch zum Schluss:
Wie soll ich die kleinen Wunden die auf der Haut durch eine Überreaktion auf die selbstauflösenden Fäden und die Schwellung enstanden ist behandeln ? Meine Haut ist dort sehr gerötet und oberempfindlich.
Schönen Gruss
Theresa

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07.04.2005, 06:37 Uhr
Antwort

Am besten halten Sie sich an die Behandlungsrichtlinien, die Sie von Ihrem behandelnden Chirurgen erhalten. Das meiste macht aber die Natur von alleine.
MfG
Dr. Ulmann

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19.04.2005, 12:46 Uhr
Antwort

Hallo Theresa,

Dein Beitrag liegt zwar schon 2 Wochen zurück, aber ich schreib Dir trotzdem mal. Wie geht es Dir inzwischen? Ich hoffe besser. Bisher habe ich krampfhaft nach Beiträgen Betroffener gesucht. Ich hatte Mitte Februar meine Brustverkleinerung und habe seitdem Beschwerden mit einer Wundheilungsstörung. Ich habe ein ziemlich dickes Loch in der vertikalen Narbe der linken Brust, das sehr stark sezerniert. Es ist schon einmal zugewachsen, aber scheinbar von aussen nach innen, so dass sich all das, was raus sollte innen gesammelt hat und das Loch letztendlich wieder aufging und jetzt wieder fleissig vor sich hin sifft. Mein Doc meint, es sei nekrotisiertes Fettgewebe, was vom Körper abgestossen werden muss und es würde auf jeden Fall wieder verheilen. Ich habe echt langsam die Schnauze voll. Seit 5(!) Wochen quäle ich mich schon damit herum. Ich kann bald nicht mehr. Wie ist es Dir in letzter Zeit ergangen? Würde mich über ein Lebenszeichen von Dir freuen.

Liebe Grüsse

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20.04.2005, 11:26 Uhr
Antwort

Hallo Angel,
es ist tatsächlich so, dass es einige Zeit dauert und dass Du Geduld brauchst. Ich selber hatte auch ein zwei Eurostück großes Loch aus dem dann auch noch wildes Fleisch kam . Ich war mega angenervt. Aber es ist wie von den Experten hier immer wieder beschrieben. Es heilt langsam ab und auf wunderbare Weise auch ohne größere Schäden(Narben) zu hinterlassen. Ich unterstütze das indem ich die Stellen jeden Morgen mit Wasser ausdusche, dann mit etwas Betaisadona betupfe und ein steriles hautfreundliches Pflaster drauf.Und das täglich. Ich selber hab auch mit Arnikakügelchen D30 4 Stück etwas nachgeholfen. Schwellungen und eine empfindliche Haut habe ich auch noch, aber das ist weil ich mich nicht so mit den selbstauflösenden Fäden vertrage, somit eben auch eine Frage der Zeit;-)
Solang die Brust nicht heiß und hart wird und anfängt schmerzaht zu pucker, mach di nicht all zu große Sorgen, es braucht eben seine Zeit. Ich habs auch nicht geglaubt und war die ersten Wochen völlig verzweifelt. Im Zweifelsfall stell dich einfach noch mal bei Deinem Plastiker vor. Die kennen Wundheilungsstörrungen zur Genüge und werden Dir sicher Deine Angst nehmen. Mit besonderen Fragen kannst Du hier im Forum auch immer an die Experten schreiben. Ich finds echt klasse nach der OP nicht allein gelassen zu werden. schließlich trägt grad eine gute Psyche erheblich zur Heilung bei!
Gruss Theresa

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