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Pfeifen beim Einatmen

Kategorie: Infektionen » Expertenrat Bronchitis/Husten | Expertenfrage an Experte-Barczok

16.11.2012 | 15:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Barczok,

ich (w., 40, sportlich, NR) hatte vor 3 W. eine Erkältung mit leichtem Fieber, starken Halsschmerzen und etwas Husten. Mein Arzt verschrieb mir Antibiothika. Jetzt ist es so, dass ich immernoch beim Einatmen hin und wieder ein leichtes Pfeifen höre und dann auch noch einen leichten Hustenreiz verspüre (eher trocken). Mein Arzt meint, ich solle zunächst abwarten, es seien noch leichte Geräusche zu hören. Ansonsten fühle ich mich auch nicht mehr krank. Es ist seit Jahren so, dass sich hin und wieder etwas Schleim (klar) bei mir festsetzt und ich dann ganz leicht beim tiefen Einatmen kurz pfeife (nur beim Einatmen). Auch verspüre ich ein leichtes jucken und kratzen im Bereich der Bronchien.
Es wurden bereits mehrere Lungenfunktionstest (letzter vor 1 Woche) gemacht, welche alle o. B. ausfielen. Auch verspüre ich tagsüber od. nachts keine Atemnot und treibe viel Sport. Seit Monaten überprüfe ich mein Lugenvolumen auch mit einem Peak-flow-Gerät. Dies zeigt nahezu immer gleiche Werte an (ca. 540-570). Dennoch mache ich mir Gedanken, was dahinter stecken könnte. Kann das Asthma sein oder werden, oder steckt vielleicht eine unbedenkliche Überempfindlichkeit dahinter? Eine Allergie liegt nicht vor.
Ich bedanke mich im Voraus

LG
Tanja

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Bisherige Antworten
Experte-Barczok
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25.11.2012, 23:30 Uhr
Antwort von Experte-Barczok

Hallo,zunächst einmal bitte ich zu entschuldigen, dass ich verspätet auf ihre Frage antworte, aus unklaren Gründen habe ich Ihre Mail nicht früher zu Gesicht bekommen.Pfeifende Atemgeräusche können verschiedene Ursachen haben, so weit nur einige wenige Bronchien betroffen sind kann es durchaus reichen, Geräusche zu machen, ohne dass aber die Lungenfunktion nachhaltig verschlechtert wäre. Insofern ist die Haltung Ihres Hausarztes durchaus nachvollziehbar. Sollten die Beschwerden freilich auch weiterhin nicht verschwinden, wäre zu überlegen, den Dingen doch nochmals vertieft nachzugehen beispielsweise in Form einer lungenfachärztliche Untersuchung unter Einschluss auch eines so genannten Provokationstest und gegebenenfalls auch eines Röntgenbild der Lunge.Mit freundlichen GrüßenDr. Barczok

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29.12.2006, 19:14 Uhr
Antwort
HAllo Caro, bei korrekter Impfung wirkt vor allem die A- Komponente auch bei der Kombi- Impfung ebenso zuverlässig wie alleine, in der Regel gilt das auch für die B- Komponente, nur sehr selten wird hier jkein Titer aufgebaut. Die reine A- Impfung wird nur 2 MAl gegeben, die Kombi- Impfung 3 MAl. Warum er Ihren Sohn nicht mit Twinrix impfen will, kann ich nicht nachvollziehen, es sei denn, er ist bereits gegen Hep B. grundimmunisiert
gruß
Dr. Elfrath
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29.12.2006, 20:38 Uhr
Kommentar
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Genau das ist der Fall, dass mein Sohn bereits grundimmunisiert ist (habe ich nicht dran gedacht, dies zu erwähnen). Also geht das praktisch nicht, dass noch ein weiteres Mal (bzw. öfters) gegen Hep. B geimpft wird? Wäre das schädlich, oder spricht etwas anderes dagegen?
Gruß
Caro
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31.12.2006, 16:15 Uhr
Kommentar
HAllo Caro, bevor man erneut impft, sollte man den Titer bestimmen, den die Grundimmunisierung aufgebaut hat. ISt der ausreichend, kann es zu heftigen lokalen Impfreaktionen kommen (schwerer schmerzender Arm), wenn man erneut gegen HepB impft. LEider wird dieser Titer (den man durch eine Blutentnahme bestimmt) individuell unterschiedlich abgebaut, so dass man nicht, wie etwas beim Tetanus, sagen kann, dass er nach einer bestimmten ZEit verbraucht ist. MAnche Menschen erhalten einen ausreichenden Titer über 20 JAhre, andere lediglich über 2 ;-(
Gruß
Dr. ELfrath
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