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Narbe nach Bauchdeckenstraffung

Kategorie: Schönheitsoperationen » Expertenrat Bauchdeckenplastik | Expertenfrage

21.05.2002 | 01:31 Uhr

Ich habe nun vor über einer Woche meine Bauchdeckenstraffung machen lassen.
Davon abegesehen, d. die Nachsorge meiner Meinung nach nicht so gut war, ist alles ok.
Eine Nachblutung wurde nicht gleich ernst genommen....ich habe viel Blut verloren. Habe jetzt Blutarmut hb 7,9.....und mein Kreislauf ist instabil, der Puls ständig über 100.
Meine Narbe ist viel größer als erwartet und angezeichnet. Die Wundheilung ist super.
Ist es so, dass man die Narbe in ca einem Jahr wirklich nicht mehr oder kaum noch sieht?
Welche Narbencreme können Sie mir empfehlen? Ab wann sollte ich eine Narbencreme auftragen?
Was kann ich sonst tun, damit die Narbe möglichst unauffällig wird?

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21.05.2002, 03:33 Uhr
Antwort

<p>Nach einer Bauchdeckenstraffung verbleibt immer eine Narbe, die sichtbar bleibt. Wie auffällig diese Narbe jedoch wird, ist individuel unterschiedlich. Eine definitive Narbenbildung ist jedoch meistens erst nach einem Jahr beurteilbar. Eine Narbencreme brauchen Sie nicht zu benutzen, wichtig ist,daß Sie nur eine gut fettende Creme benutzen, keine Lotio.Damit die Narbe nicht unnötig breit wird, sollten Sie für 4 -6 Wochen keinen Sport treiben. Meiden Sie bitte Sonnenbestrahlung (gilt auch für Sonnenbank), da UV-Strahlung eine Narbe negatic beeinflussen kann.

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25.05.2002, 01:17 Uhr
Antwort

<p>Ist Sonnenbestrahlung und Sonnenbank in Ordnung wenn die Narbe abgedeckt ist?
Meine Narbe heilt gut, ich habe auch keine Schmerzen. Ich kann mich trotzdem nicht gerade (nach dem Motto: Brust raus, Rücken gerade) hinstellen. Nicht weil es an der Narbe zwickt, sondern direkt unterhalb des Busens in der Mitte.
Habe überhaupt keine gerade Haltung mehr. Mache mir Sorgen, dass evtl. zuviel Haut weggenommen wurde und ich jetzt diesen Buckel behalte und nie mehr gerade Haltung annehmen kann! Oder muß sich das erst dehnen und dauert noch etwas (OP war vor 2 Wochen)? Könnte es passieren, wenn es zu sehr gestrafft wurde, und sich das so sehr dehnen muß, dass meine Haut reißt und Schwangerschaftsstreifen entstehen?

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26.05.2002, 02:44 Uhr
Antwort

<p>Nein, da die Blutergußbildung nicht nur die Narbe, sondern den gesamten operierten Bereich,also die gesamte Bauchdecke betrifft. Schmerzen und damit eine Fehlhaltung sind nach 2 Wochen durchaus noch in der Norm. Eine dauerhafte Fehlhaltung ist nicht zu erwarten. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, aber diese Fragen sollten Sie eigentlich Ihrem Operateur stellen! Der kennt den Ausgangsbefund und weiß auch, wie viel Haut und Unterhaufettgewebe entfernt wurde.

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27.05.2002, 02:14 Uhr
Antwort

<p>Leider ist das Vertrauen zu meinem Operateur etwas in Mitleidenschaft gezogen worden!
Es sind nach der OP ein paar Sachen nicht so gelaufen, wie sie laufen sollten...Ich habe bei einer Nachblutung viel Blut verloren (auf meine Frage, ob ich viel Blut verloren hätte, sagte man mir unerheblich.
Ich wurde trotzdem nach Hause geschickt. (Erst nach 5 Tagen wollte er den Verband wecheln, welcher schon auf dem Nachhauseweg völlig duchnäßt war.)
Einen Tag später mußte mein Mann unsere Hausärztin holen... ich wurde in unsere Klinik eingewiesen...Schockzustand, Verdacht auf innere Blutung (hat sich nicht bestätigt), Blutarmut, hohes Fieber...! Die Ärzte/Chirurgen und gesamte Belegschaft waren sehr entsetzt über meinen Zustand und das man mich so nach Hause schickte.
Ich bekam Medikamente und Infusionen und jeden Tag Verbandwechsel!
Mein Operateur hat mir vor der OP z.Bsp. gesagt, ich wäre nach ein paar Tagen wieder Topfit. Er meinte auch, ich könne nach 2 Wochen die Narbe der Sonnenbestrahlung und Sonnenbank aussetzen... Mehrere Chirurgen haben mir nun schon bestätigt, dass es besser ist dies 1 Jahr zu unterlassen. Das baut das Vertrauen zu meinem Operateur nicht gerade auf und so hole ich mir lieber mehrere Meinungen ein.
Ich denke, jetzt können Sie meine Unsicherheit etwas besser nachvollziehen.

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