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Nesselsucht und Allergien

Kategorie: Allergien » Expertenrat Allergie | Expertenfrage

14.09.2020 | 09:15 Uhr

Hallo,

ich bin 37 Jahre alt und leide seit ca. 2018 an einem Hautauschlag/Nesselsucht (überwiegend ab September/Oktober) im Gesicht und im Halsbereich.

Ich ging damit nach einem sehr heftigen Schub 2019 in eine Hautklinik und bei mir wurde eine Urtikaria (Wärme) festgestellt. Bekam dafür Anthistaminika. Nehme ich bis heute. Jedoch bekomme ich trotzdem noch Beschwerden wie brennende Haut und kribbeln und auch rote Haut (z. B. nach dem Fahrradfahren). Auch machen mir Kreislaufbeschwerden und Erschöpfung zu schaffen. Ich kann nicht mehr Tabletten davon nehmen, da ich sonst in der Arbeit nicht mehr mitkomme. Konzentrationsstörungen habe ich auch.

Im August 2019 wurde ein großer Pricktest gemacht. Ich reagiere sehr stark auf Beifuss und Gräser. Ausgeschlagen hat auch Staub und Birke (jedoch nicht allzu schlimm)

Eine Histaminunverträglichkeit wurde bei mir in diesem Jahr festgestellt. Ich sollte viel Lebensmittel weglassen.

Ich weiß nicht mehr was ich genau machen soll. Die Haut juckt, brennt, habe an den Armen eine sehr trockene Stelle. Letztens bekam ich viele Pickel nach dem Radfahren am Unterarm. Sind bis heute noch da.

Verdauungsprobleme hab ich meistens ab Abend.

Hat jemand vielleicht eine Idee? Reagiere ich auf Pollen oder Wärme? Ambrosia lass ich noch testen? Psyche?

Viele Grüße :KISSING:

 

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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18.09.2020, 23:05 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Melina270583,

leider dürfen wir ohne eigene Untersuchung keine Diagnose stellen oder Therapieempfehlung geben, allerdings scheint es ja in Ihrem Fall auch bereits eine Diagnose zu geben, die das weitere Vorgehen auch relativ gut festlegt.
Wir können aus Ihrem Text leider nicht klar entnehmen, ob es sich um einen chronischen oder um viele aufeinanderfolgende akute Ausschläge handelt. Allerdings gibt es Leitlinien für beide Formen, die ein abgestuftes Behandeln mit Medikamenten empfehlen. Die Ausdosierung der Antihistaminika steht natürlich vorerst als erster wetierer Schritt an, kann aber natürlich bei Nebenwirkungen auch ausgelassen werden und es kommen auch andere Medikamente in Frage. Sie sollten darüber mit einem Hausarzt sprechen. Letztlich kann natürlich die weitere Behandlung erfolgen.
Dass die Psyche mitbetroffen sein kann, ist möglich. Wie die zusätzlichen Symptome, wie z.B. die Verdauung, damit zusammenhängen wird sich abschließend nur schwer beantworten lassen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen trotzdem weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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