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Itraconazol

Kategorie: Haut-Haar-Nägel » Forum Nagelpilz

14.06.2009 | 05:58 Uhr

Hallo,
da ich mich seit jahrzenten mit Nagelpilz rumgeschlagen habe ,kann ich aus heutiger Sicht sagen alle äußerlichen Anwendungen ,sprich abfeilen und das auftragen von speziellen Nagellacken haben bei bir nicht geholfen.
Erst in fortgeschrittenem Stadium ( Großer Zehennagel und kleiner Zehennagel) konsultierte ich einen Arzt.
Eine Tablettentherapie unter Aufsicht meines Hausarztes brachten bei mir einen sensationellen Erfolg. Der Pilzbefall wuchs einfach raus
und der gesunde Nagel wuchs nach.
Mittlerweile sind meine Zehennägel wieder völlig gesund.
Die Therapie dauerte 3 Monate .Die Tabletten mit dem Wirkstoff ITRACONAZOL wurden in Intervallen eingenommen.
Der Nachteil dieser Therapie sind die Nebenwirkung,die nicht unerheblich sein können.
Ich habe dies Tabletten aber gut vertragen und bin jetzt absolut beschwerdefrei.
Therapie von aussen ist Quatsch und kann bei fortgeschrittenem Nagelpilz nicht funktionieren.

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11.09.2009, 11:15 Uhr
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Gift bleibt Gift und Pilz bleibt Pilz.

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11.09.2009, 13:04 Uhr
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Was sind die Gefahren einer Nagelmykose?

Neben dem ästhetischen Aspekt der beim Sport oder Tragen von offenen Schuhen eine Rolle spielt, führen die Verformungen der Nägel auch zu unangenehmen Schmerzen in z.B. engeren Schuhen. Aber auch aus folgendem Grund sollte eine Nagelmykose nicht als Bagatelle angesehen werden. Die Nagelpilze produzieren nämlich zudem Mykotoxine, also Gifte, welche den Körper bzw. das Immunsystem und auf diese Weise Ihre Leistungsfähigkeit stark belasten können. Sie sollten die befallenen Nägel daher unbedingt behandeln.

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11.09.2009, 13:17 Uhr
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Nagelpilz eine Gefahr für die Allgemeinheit.

Nagelpilzerkrankungen sollten wenn möglich vermieden oder aber rechtzeitig bekämpft werden. Nagelpilz kann ansteckend sein und ist keineswegs nur ein kosmetisches Problem. Die Nägel erfüllen wichtige Funktionen. Sie stellen u.a. einen Druckschutz dar. Nagelpilz verbreitet sich vor allem über gemeinsam genutzte Einrichtungen wie Schwimmbäder, Hotelzimmer, Duschen etc.. Und obwohl nicht jeder Mensch gleich anfällig für Nagelinfektionen ist, lohnt es sich immer, die Risikofaktoren möglichst zu vermeiden

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11.09.2009, 15:42 Uhr
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Antimykotische, also pilzabtötende, Medikamente, die zum Beispiel den Wirkstoff Itraconazol enthalten, sind gut verträglich. Besonders vorteilhaft sind solche Präparate deshalb, weil sich der Wirkstoff sehr gut in den oberen Schichten der Hornhaut sowie in den Fußnägeln anreichert. Diese Eigenschaft ermöglicht eine kurzzeitige Puls- oder Intervallbehandlung, bei der immer nur eine Woche lang das Medikament eingenommen werden muss und danach eine dreiwöchige Pause folgt. Eine solche Therapie erhöht deutlich die Bereitschaft der Patienten, die Behandlung auch konsequent durchzuführen. Über das Behandlungsende hinaus ist der Wirkstoff in der Haut noch bis zu vier Wochen, im Nagel sogar bis zu sechs Monaten nachweisbar. Das heißt, er entfaltet seine Wirkung auch noch lange Zeit nach der letzten Einnahme und verhindert so ein Wiederaufkeimen der Pilzinfektion.

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11.09.2009, 17:23 Uhr
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Hallo Net Doc,
habe das im Netz gefunden was sagen Sie dazu.
RISIKEN DER NAGELPILZ-BEHANDLUNG
... Itraconazol (SEMPERA u.a.): Herzinsuffizienz
Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA1 warnt vor Herzinsuffizienz unter Einnahme des Azolantimykotikums Itraconazol (SEMPERA, SIROS). Neue Untersuchungen mit gesunden Probanden und Tierversuche weisen auf einen die Kontraktionskraft des Herzmuskels schwächenden (negativ inotropen) Effekt von Itraconazol hin, der nach Absetzen abklingt.1,2 Die Sichtung von Post-marketing-Verdachtsberichten nach Erkennen dieser Nebenwirkung ergibt für den Zeitraum von September 1992 bis April 2001 94 Meldungen an die FDA über Patienten, die unter der Einnahme von Itraconazol Symptome einer Herzinsuffizienz entwickeln. Bei 58 der 94 Berichte hält die FDA eine ursächliche Beteiligung von Itraconazol für wahrscheinlich. 28 dieser 58 Patienten müssen stationär aufgenommen werden, 13 versterben, darunter 10 Patienten mit schwerer Grunderkrankung. 26 haben das Mittel wegen Nagelpilz eingenommen. Der Mechanismus der Schadwirkung ist unbekannt. Ein Klasseneffekt scheint nicht zu bestehen: zu anderen Azolantimykotika wie Fluconazol (DIFLUCAN, FUNGATA) liegen der FDA keine Berichte über Herzinsuffizienz vor.3

Bei Zeichen ventrikulärer Dysfunktion, Herzinsuffizienz oder Herzinsuffizienz in der Vorgeschichte darf Itraconazol in den USA zur Behandlung von Nagelpilz nicht mehr verordnet werden. Treten Symptome der Herzinsuffizienz wie Dyspnö, Unterschenkelödeme oder Tachykardie während der Einnahme auf, muss das Antimykotikum abgesetzt werden.

... Itraconazol und Terbinafin: Leberschäden

Die FDA warnt außerdem vor schweren Leberschäden unter systemischer Behandlung von Nagelpilz mit Itraconazol oder Terbinafin (LAMISIL; vgl. a-t 1999; Nr. 3: 31-2). Auch Patienten ohne schwere Grunderkrankung und ohne vorbestehende Leberschädigung können betroffen sein. Der Behörde gingen bis April 2001 16 Berichte über Leberversagen in Verbindung mit Terbinafin zu, zwei Patienten benötigen ein Lebertransplantat, elf versterben. Zu Itraconazol liegen der FDA 24 Berichte vor, darunter ebenfalls elf Todesfälle. Etwa die Hälfte der Patienten hat das Mittel wegen Nagelpilz oder Pilzerkrankungen der Haut eingenommen. Der Verordnung einer systemischen Therapie gegen Nagelpilz soll wegen der Risiken eine mykologische Bestätigung der Diagnose vorausgehen.1

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11.09.2009, 17:33 Uhr
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Stimme die vollkommen zu,
du hast nur vergessen das viele sich auch Pilz beim Kauf von neuen Schuhen holen,sollte der Vorgänger der den Schuh anprobiert hat mit Pilz behaftet sein, besteht das Risiko das er sich überträgt ( Fuß und Nagelpilz).Deshalb sollte man eine konsequente Fuß und Nagelpflege zum Vorbeugen betreiben. Ein stabiler gepflegter Nagel bekommt nicht so schnell Pilz wie einer der Rau, Spröder, ausgetrocknet ist.

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11.09.2009, 18:41 Uhr
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Ja da hast du natürlich Recht.
Das sagt aber auch das jeder seinen Nagelpilz behandeln lassen sollte und nicht noch ander Menschen damit ansteckt.
Denn das ist auch eine Art von Körperverletzung.

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11.09.2009, 20:16 Uhr
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Ja natürlich jeder, der Pilz hat und nicht dagegen unternimmt träg zu dessen Verbreitung bei.
Aber leider gibt es keine allgemein gültige Bekämpfung die jedem hilft das macht die Sache so schwierig.
Ich habe meinen Pilz nach gut 2,5 Jahren mit einem Pflanzlichen Mittel und stete Ausdauer besiegt.
Heute dreht sich meine ganze Sorge der Vorsorge um nicht nochmals den Pilz zu bekommen.
Aber so weit würde ich nicht gehen und von Körperverletzung sprechen .
schönes Wochenende

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11.09.2009, 20:38 Uhr
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Die U.S. Food and Drug Administration ist wie ihnen bekannt sein sollte der Lobbyverband der Amerikanischen Arznei und Pharmaindustrie.
Europäische und unabhängige Israelische Studien sagen etwas anderes aus.

Nagelpilz: Plädoyer für unabhängigen Vergleich Sowohl Terbinafin als auch Itraconazol
haben ihre therapeutische
Wirksamkeit beim Nagelpilz in
Studien bewiesen; unabhängige
Publikationen gerade in diesem Bereich
sind jedoch relativ rar. Frei von
kommerziellen Interesse führten
nun israelische Kollegen einen Vergleich
der beiden Optionen durch.
Cohen und Kollegen untersuchten die
Effektivität zweier Regime retrospektiv:
74 Patienten mit Onychomykosen
waren drei Monate lang mit Terbinafin
behandelt worden (250 mg/Tag),
und 43 andere hatten Itraconazol als
Pulstherapie erhalten, also jeweils
während der ersten Woche eines Monats
täglich 400 mg, gefolgt von drei Wochen
Therapiepause, für drei Zyklen

Durchschnittlich wurde bis 20 Monate
nach Therapieende nachbeobachtet.
Mykologische Heilung konnte bei
70,6% der Terbinafin- und 62,8% der
Itraconazol-Patienten dokumentiert
werden (nicht statistisch signifikant).
Zusätzlich befragte man die Patienten
nach ihrer persönlichen Einschätzung
der Therapieeffekts (per visueller Analogskala
und Score) Auch der Gesamteindruck
des behandelnden Arztes wurde
anhand eines 5-Punkte-Scores gemessen.
Nach dieser subjektiven Begutachtung
schnitt Terbinafin besser ab als
die Itraconazol-Pulstherapie. Stratifizierte
man allerdings nach Alter und
Geschlecht, erwies sich, dass diese Differenz
nur bei über 55-Jährigen und
Frauen Signifikanz erreichte. Im Rahmen
der Studie konnte nicht geklärt
werden, ob dieses Ergebnis in einer
tatsächlichen Überlegenheit von Terbinafin
bei diesen Subgruppen begründet
ist oder durch eine andere Krankheitsperzeption
zustande kam. Ernsthafte Nebenwirkungen sind bei keinem der Probanten aufgetreten.

Fazit: Obwohl die Autoren sich der methodischen
Mängel ihrer Untersuchung
bewusst sind, sprechen sie sich für diese
Art von (unabhängigen) Studien aus.
Sie würden die alltägliche Realität der
dermatologischen Versorgung besser reflektieren
als solche mit nach strengen
Kriterien ausgewählten Patienten, die
nach einem zuvor festgelegten Studienprotokoll
behandelt werden aber zugleich
in Abhängigkeit von der Industrie
erstellt würden.

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