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Famenita

Kategorie: Frauenheilkunde » Expertenrat Wechseljahre | Expertenfrage

22.10.2020 | 19:33 Uhr

Liebes Team, 

kann ich Famenita 100 auch vaginal "einnehmen"? Ist dann die Wirkung eine andere, bessere?


ich habe gelesen, dass über die Verstoffwechselung in der Leber der Wirkstoff nicht ganz so gut zum Tragen kommt. Vielen Dank für eine Antwort. 

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Bisherige Antworten
Expertin-Grüne
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22.10.2020, 22:46 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

Hallo  Tante,

ja, Sie können Famenita auch vaginal anwenden - so wird es sogar besonders gut resorbiert.

Die schlafanstoßende Wirkung lässt dabei allerdings nach,

viele Grüße
Dr. Grüne

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24.10.2020, 20:19 Uhr
Kommentar

Vielen Dank für Ihre Antwort! 

Ich nehme Famenita in der zweiten Zyklus-Hälfte abends. Nun stehe ich kurz vor der zweiten Zyklus-Hälfte, habe aber heute (erstmals) eine klitzekleine Zwischenblutung gehabt - ist das ein Hinderungsgrund für die Einnahme/Medikation?

Expertin-Grüne
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24.10.2020, 20:59 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

Hallo  Tante,

nein, das ist kein Hinderungsgrund, mit der Einnahme zu beginnen.

viele Grüße
Dr. Grüne

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25.10.2020, 09:34 Uhr
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Liebe Frau Dr. Grüne,


ganz herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Expertin-Grüne
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25.10.2020, 11:38 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

Gern - alles Gute!

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18.11.2020, 18:12 Uhr
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zu diesem Fragethread hab ich noch eine ergänzende Anmerkung/Frage: ich habe vor längerem von der Frauenärztin verordnet Gynokadin(zusätzlich zu Famenita) angewendet. Ich verspürte keine deutliche Besserung/Wirkung, wenn überhaupt, würde ich sagen, es wurde evtl. sogar schlimmer.

Kann es sein, dass das Präparat nicht bei jeder Frau "wirkt" oder war evtl. die Anwendung grunsätzlich nicht angebracht. Beim normalen Frauenarzt werden ja keine Hormonspiegel erstellt, alles nur auf blauen Dunst - wenn ich es so salopp ausdrücken darf. 

Ich bin - soweit ich das selbst beurteilen kann - in der Perimenopause. Zyklus wird kürzer und Blutung schwächer. Ich bin 50 Jahre alt. Habe sehr starke Erschöpfung, Müdigkeit, ausgeprägte Gedächtnisprobleme, depressive Verstimmungen, Weinerlichkeit, trockene Schleimhäute, Probleme mit der Blase, Schwächegefühl in den Muskeln... 

Könnte anderes Präparat als Gynokadin sinnvoll sein? 

Bei Famenita merke ich die posivitive Wirkung unbedingt und deutlich. 

Expertin-Grüne
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18.11.2020, 22:22 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

Hallo Tante,

da Sie noch eigene Zyklen haben, wirkt sich Gynokadin in niedriger Dosierung vermutlich nicht wirklich aus. Die eigenen Hormonspiegel sind wahrscheinlich noch höher.
Wenn starke Beschwerden bestehen, ist in dieser Phase eine Therapie sinnvoller, die gleichzeitig die Eierstockeigenaktivität hemmt. Das gelingt mit Progesteron/Gynokadin nicht so gut. Wenn Progesteron aber auch allein wirkt, ist das auch prima.

viele Grüße
Dr. Grüne

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20.11.2020, 19:22 Uhr
Kommentar

Danke für Ihre Informationen!
Handelt es sich bei der von Ihnen genannten Therapie zur Hemmung der Eierstockeigenaktivität um eine Behandlung mit einem Gestagen?

Ist das eine gängige Behandlungsmethode?

Wie läuft eine solche Therapie ab und über welchen Zeitraum? 

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22.11.2020, 19:34 Uhr
Kommentar

Sie schreiben: "Wenn starke Beschwerden bestehen, ist in dieser Phase eine Therapie sinnvoller, die gleichzeitig die Eierstockeigenaktivität hemmt." - um was für eine Therapie handelt es sich hierbei? Welche Medikamente werde hier eingesetzt? 

Expertin-Grüne
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20.11.2020, 21:39 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

Hallo Tante,

eine Hormonkombination von Östrogen + Gestagen ist dann sinnvoll, um nicht in einen Hormonmangel zu kommen. Die Therapie richtet sich nach dem Wohlbefinden und würde durchgeführt, solange wie sie im Einzelfall nötig ist.

viele Grüße
Dr. Grüne

Expertin-Grüne
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22.11.2020, 22:58 Uhr
Antwort von Expertin-Grüne

Hallo Tante,

konkrete Präparate kann ich Ihnen auf diesem Weg nicht nennen.
Wichtig wäre, dass ein Gestagen eingesetzt wird, das die Eizellreifung hemmt.

viele Grüße
Dr. Grüne

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