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Unruhe, Angst- und Spannungszustände

Kategorie: Sonstige-Medizin » Expertenrat Schmerzen | Expertenfrage

30.01.2002 | 07:23 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, <p>da ich seit einiger Zeit nach einer schweren Virus-Infektion an Angst- und Spannungszuständen leide habe auch ich eine Frage an Sie. Momentan bin ich schon in phsychologischer Behandlung und bekomme einige Präparate gegen die ziemlich quälenden Symptome. Betablocker Concor 1,25mg, Johanneskraut, Baldrian/Hopfen/Melisse- Präparat und abends Atosil-Tropfen. Ich habe vegetative Dystonie, Muskelverkrampfungen, Herzrasen, Schwindel, Spannungskopfschmerz, nervös Organstörungen.
Ein bischen besser ist die ganze Sache schon geworden, aber ab und zu habe ich noch Verschlimmerungen. Nachdem ich ca. eine Stunde nachts schlafe, da wache ich auf und merke, wie irgendetwas in mir vibriert. Ich bekomme dann urplötzlich Herzrasen, hohen Puls, zittere am ganzen Körper und verspüre auch am ganzen Körper ein unheimliches Kribbeln und auch Verkrampfungen in den Armen. Ich hatte jetzt 1 Monat Ruhe, aber gestern Nacht war es wieder da. Da ich keine starken Medikamente nehmen möchte, habe ich mir vorgestern in der Apotheke ein homöopathisches Medikament gekauft (dysto-longes-Tabletten). Kann das Wiederauftauchen der nächtlichen Attaken damit zusammen hängen? Das ist jedenfalls sehr lästig und beunruhigend. Organisch bin ich eingehend untersucht worden. Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen
Christiane B.

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30.01.2002, 03:54 Uhr
Antwort

Sehr geehrter Nutzer,
bei der Anwendung homöopathischer Arzneimittel ist eine Erstverschlimmerung der Symptome häufig. Diese sollten jedoch nach einigen Tagen wieder nachlassen.
Ist dies nicht der Fall, können die nächtlichen Beschwerden mit der Einnahme von Atosil zusammenhängen (natürlich nur, wenn diese schon vor dem Therapiebeginn mit Atosil bestanden): Sie sollten umgehend Ihren Arzt informieren, v.a. über die Verkrampfungen in den Armen und das Körperzittern. Eventuell sollte Atosil l
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Dipl. Pharm. Wibke Möndel
Apothekerin

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26.03.2002, 06:39 Uhr
Antwort

Die selben Symptome hatte ich auch schon über einen längeren Zeitraum,und zwar so schlimm, daß ich berufsunfähig wurde und nicht mehr in der Lage war, Auto zu fahren o.ä. Da auch ich keine schweren Medikamente nehmen wollte, vertraute ich mich einer Heilpraktikerin (Homöopathie) an, die sich sehr viel Zeit für mich nach und mir nach einer intensiven Erst-Anamnese von 3 Stunden auch das der jeweiligen Situation angepaßte Mittel geben konnte. Darüber hinaus machte ich Yogaübungen unter fachlicher Anleitung und trieb viel Sport an frischer Luft. Ich bin heute völlig geheilt; allerdings hat die ganze Phase ca. 3 Jahre gedauert: es ging immer auch mal wieder einen Schritt zurück (auch das muß man sich zugestehen). Meistens haben diese Dinge psychische Ursachen, die nur langfristig behoben werden können. Ganz wichtig: Niemals den Mut aufgeben: Man kann die Angst überwinden!

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