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Röntgen Untersuchungen

Kategorie: Innere Medizin » Expertenrat Krebs | Expertenfrage

28.09.2021 | 09:17 Uhr

Sehr geehrtes Lifeline Team!

Ich habe heute einen Artikel von einen Nutzer gelesen der Angst hatte wegen seiner zahlreichen Röntgenuntersuchungen die er hatte wo Sie folgendes geantwortet hatten:

grundsätzlich gilt natürlich, dass Röntgenstrahlung als ionisierende Strahlung das Krebsrisiko erhöhen kann. Dabei gilt aber, dass hier ein stochastischer Zusammenhang besteht, also je mehr Strahlung, desto wahrscheinlicher. Aber es gilt hier Folgendes zu beachten:
Als Mensch auf der Erde (oder auch im All) ist man automatisch ionisierender Strahlung ausgesetzt. Im Laufe des Lebens sammelt sich eine Dosis an. In Deutschland sind das pro Jahr ca. 2 bis 3 mSv. Personen, die in einem Beruf arbeiten, in dem sie ständig Strahlung ausgesetzt sind, dürfen im Jahr nach Verordnung nicht über 50 mSv erreichen. Damit ist das Risiko für Krebs noch soweit überschaubar, dass es als akzeptabel gilt (Organismen, auch der Mensch, verfügen über Mechanismen, um sich vpór langfristigen Folgen zu schützen). 
Ihre Untersuchungen bringen wohl ca. 2 mSv pro Schädel-CT, 0,01 mSv pro Röntgenbild, und evtl. 10 bis 20 mSv für ein Ganzkörper-CT zusammen. Damit sind sie weit unter dieser Schwelle und es ist nicht von einem erhöhten Krebsrisiko, das statistisch erfasst werden könnte, auszugehen. Glücklicherweise haben MRTs keine Strahlenbelastung. 
Letztlich lässt sich sagen, dass auch Ihre zahlreichen Untersuchungen sich bezüglich der Strahlung noch in einem akzeptablen Bereich finden. Zum Vergleich: Ein Raucher kann alleine durch Rauchen zusätzlich zu den giftigen Substanzen des Tabakrauches auch Strahlungsquellen von bis zu 13mSv pro Jahr bei einem Konsum von ca. 20 Zigaretten pro Tag aufnehmen. In der Summe ergibt sich dadurch über die Jahre ein viel deutlicheres Risiko.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

 

Meine Frage dazu wäre :

Auch ich mache mir bis heute große Sorgen über meine konventionellen Röntgenuntersuchungen die aber bereits 32 Jahre zurück liegen ich hatte damals im Laufe des Jahres folgende Untersuchungen: Röntgen- Halswirbel, Brustwirbel, Lunge , Mammographie .

Muss ich mir darüber bis heute solche Sorgen machen, laut Intetnetrecherche liegen diese Untersuchungen jeweils in einen geringfügigen Bereich , leider hat sich diese ständige Nachleserei zu einen Zwang entwickelt was für mich nunmehr sehr quälend geworden ist.

Ist die Antwort die Sie dem Nutzer damals gegeben haben auch für mich so zutreffend .

Ich wäre Ihnen über eine Antwort sehr Dankbar.

mit freundlichen Grüßen 

C.S.

 

 

 

 

 

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27.10.2021, 21:43 Uhr
Antwort

Alos dann wäre der Wert den Sie mir vorhin genannt haben eher zutreffend ?

Eine Röntgenuntersuchung im Bereich der Brustwirbelsäule hat eine Strahlenbelastung von ca 0,4-0,5msv zur Folge

Lifeline Gesundheitsteam
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27.10.2021, 21:48 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo bronko22,

Ja, deshalb haben wir den Wert genannt.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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03.11.2021, 12:26 Uhr
Kommentar

Sehr geehrte Team !

Leider haben  Sie mich sehr verunsichert und bin sehr verängstigt wegen Ihrer Antwort zwecks Untersuchungen Brustwirbelsäule und der Zahl die ich mal im Internet gelesen habe von 5,0 .msv ein Radiologe meinte zu dieser Zahl in Verbindung mit meinen Untersuchungen von 1989 das sich die Werte im Gegensatz zu heute nich viel verändert hätte auch mein Arzt meine das 5,0 für solch eine Untersuchung bei ca. 0, 5 msv liegt und es keinen großen Unterschied zu damals gibt und wer so etwas ins Internet bei Wikipedia rein setzt müsste es auf jedenfalls ändern, evtl. meinte er ist es auch ein Zahlendreher gewesen und die ganzen anderen Werte die dort angegebenen sind sehr irreführend sind.Nun hatte mich Ihre Aussage Zweck großflächiger Bestrahlung sehr verängstlich  hatte deswegen schön Panikattacken weil wie bereits erwähnt die beiden anderen Ärzte gesagt haben das sich zu damals nicht viel verändert hätte . Es tut mir leid das ich Sie wegen diesen Thema nochmals snschreibe aber ich bin ein sehr ängstlicher Mensch und mache mir wegen meinen Untersuchungen von damals sehr viele Vorwürfe obwohl ein Radiologe mit sagte das diese allenfalls im unteren einstelligen Bereich liegen und laut Tabelle die er mir geschickt hat liegen sämtliche Untersuchungen sehr niedrig. Ich hoffe Sie können meine Ängstlichkeit verstehen Mit freundlichen Grüßen

 

 

 


03.11.2021 13:18 – Beitrag von der Redaktion bearbeitet.

Lifeline Gesundheitsteam
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03.11.2021, 15:03 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Bronko22,

leider können wir Ihre Angst und Ihre Panik diesbezüglich nicht verstehen, da wir ja nichts anderes geschrieben haben, sondern nur die Aussage des Radiologen bekräftigt haben.

Dass Sie Panikattacken hatten, tut uns natürlich leid, wir können jedoch aktuell nicht nachvollziehen, warum. Sie müssen wohl etwas falsch verstanden haben.

Wir hoffen, es geht Ihnen besser - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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03.11.2021, 15:19 Uhr
Kommentar

Liebes Team !   Evtl habe ich es falsch verstanden nur nochmal zu meiner Verständbis Sie stimmen den Radiologen zu wegen den eher niedrigen Dosen die sich zu heute nicht allzugross auseinander bewegen und er meinte ich brauche keine Angst haben , ich würde mir viel zu große Sorgen machen.

mit freundlichen Grüßen 


03.11.2021 19:14 – Beitrag von der Redaktion bearbeitet.

Lifeline Gesundheitsteam
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03.11.2021, 16:27 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo bronko22,

ja, wir stimmen dem Radiologen zu.

Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.

Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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06.11.2021, 10:36 Uhr
Antwort

Sehr geehrtes Team!

Ich bedanke mich bei Ihnen das Sie mir immer auf meine Fragen geantwortet haben .
Leider ist es so, das mich die Angst zwecks meinen Untersuchungen die schon 32 Jahre her sind und die Verunsicherungen aus dem Internet zwecks unterschiedlicher Zahlen / Aussagen psychisch krank gemacht haben und musste mich deswegen in Behandlung begeben.
Ich hoffe ich werde die Gedanken daran irgendwann mal los.
Mit freundlichen Grüßen


06.11.2021 14:16 – Beitrag von der Redaktion bearbeitet.

Lifeline Gesundheitsteam
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06.11.2021, 14:02 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo,

wir hoffen, es geht Ihnen bald besser.

Wir haben Ihnen auch schon im anderen Thread geantwortet.

Wir wünschen Ihnen alles Gute - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

Lifeline Gesundheitsteam
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09.11.2021, 10:39 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Bronko22,

die vereinfachte Darstellung bezog sich auf das Beispiel, das wir gebracht haben, das war nicht die Komplexität vollkommen darstellen konnte, jedoch den Kern der Wahrheit getroffen hat und zwar, dass sich Ihre Frau keine Sorgen machen muss.

Ggf. kann es für Ihre Frau sinnvoll sein, das ganze Thema mit ihrem Therapeuten durchzusprechen und dadurch Mechanismen zu erlernen, mit solchen Situationen besser umzugehen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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