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Probleme nach vorgezogner Katarak-OP mit Zusatzlinse

Kategorie: Augen » Expertenrat Augenheilkunde | Expertenfrage

24.09.2021 | 10:25 Uhr

Ich bin seit Kindheit an stark weitsichtig (beidseitig +10 bzw. 11 Dpt. das rechte Auge schwachsichtig) und trug bisher immer Kontaktloinsen (Sehkraft mit Korrektur rechts ca 35% und links ca 80%). Anfang 2019 wurde zudem eine RCS auf dem linken (meinem stärkersichtigen Auge) festgestellt die sich leider genau in der Makular befindet und bis heute nicht richtig abgeheilt ist.

Vor 2 Monaten wurde ich dann zuerst am rechten Auge und eine Woche später am linken Auge operiert. Die natrürliche Linse wurde duch eine Einstärkenlinse ersetzt und im rechten Auge zusätzlich eine Add-On Linse von 1st-Quality mit +3,5 Dpr. und im linken Auge zusätzlich eine EDOF-Linse mit +1,5 Dpt. ins Auge eingebracht.

Die OP ist nach Angaben meines Arzte reibunglos und gut verlaufen. Leider habe ich seit der OP "Horror" im Kopf. Das Sehen ist mehr als anstrengend. Ich habe immer noch das Gefühl mit "Scheuklappen" zu sehen, kleine Lichtwechsel neheme ich sehr störend wahr, das Sehen in die Ferne ist einigermassen ok in der Nähe zb. das Lesen des Handy ist so gut wie nicht möglich, das Farbsehen ist eher bläulich-lila und ich habe bei Dämmerung und in der Nacht um Lichtquellen sehr unangenehem Refelktionen und Halos. Momentan behelfe ich mir mit einer +1,0 Dpt. Lesebrille, doch nach kürzerster Zeit habe ich das Gefühl alles wirkt eher verschwommen, das Bildschirmbild wirkt defus und gelblich und die Augen fangen an zu brennen. Ich merke selber wie der Kopf mit dem neuen Optiksystem beschäftigt ist, habe oft Kopfschmerzen, Verspannungen und Probleme mich zu konzentrieren, Autofahren oder zu Arbeiten. Bereits beim Aufstehen am Morgen bemerke ich die ersten Lichtrefelxe uind Halos besonders bei dämmrigen Lichtverhältnissen. Inmsgesamt habe ich das Gefühl schlecht zu sehen und alles wirkt eher kontrastarm dunkel.

Ich hatte sehr große Hoffnungen in die OP gesetzt und gehofft, das das Sehen nach der OP besser wird. Leider muss ich 2 Monate nach der OP feststellen, dass ich das Gefühl habe sehr viel Lebensqualität durch die OP eingebüßt zu haben und ich keine Verbesserung eher eine Verschlechterung der Situation feststelle.

Beim letzten Kontorlltermin wurde mir in Aussicht gestellt, dass sollte nach ca. 6 Monate keine Verbesserung eintreten ich ggf. die forderen Linsen wieder aus dem Auge entnehmen lassen kann und ggf. die restliche Fehlsichtigkeit mit einer Kontaktlinse zu korrigieren. Leider zeigt mein operierdenr Arzt wenig Verstädniss für meine Sorgen und Ängste und verweist immer nur auf das "gelungene" OP-Ergebnis und die Anpassungszeit des Gehrins.

Meine Fragen nun an Sie:
Ist der oben beschriebene Verlauf und die Anpassung des neuen Sehsystem an das Gehirn normal und braucht es einfach noch mehr zeit?

Ich die nachträgliche Entfernung der IOL und der anschließenend Korrektur der Fehlsichtigkeit mit einer Kontaktline möglich und sinnvoll?

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Bisherige Antworten
Experte-Thelen
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24.09.2021, 14:25 Uhr
Antwort von Experte-Thelen

Lieber Patient,

ich glaube das liegt an den zusätzlich nimplantierten Linsen.

Herzlichst Ulrich Thelen

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